Baron de Ley: Ein Wittig-Pferd für Mexiko

Die Familie Wittig hat den selbst gezogenen und derzeit Prix St. Georges-reifen Breitling-Diego xx-Sohn Baron de Ley verkauft. Er wird nun von der Mexikanerin Berndadette Pujals weiter ausgebildet. Das Ziel: Rio 2016.

Baron de Ley war zwar von den Wittigs gezogen worden, gehörte zuletzt aber dem Southern Cross Stud von Jules und Jill Walker. Unter Brigitte Wittig nahm der Braune am Bundeschampionat 2010 teil. 2011 war er nominiert, ist aber nicht gegangen. Dafür war er Reservist für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde im selben Jahr.

Berndatte Pujals machte erstmals bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen nachhaltig auf sich aufmerksam, als sie mit dem Hannoveraner Weltmeyer-Sohn Vincent Platz zehn in der Einzelwertung belegte. Nicht nur der Auftritt der beiden war bemerkenswert, auch ihre Geschichte war es. 2006 hätte die Mexikanerin den Hengst im Rahmen eines Scheidungsdramas fast verloren. Er war bereits nach Deutschland gebracht worden, um hier verkauft zu werden. Pujals gab ihr Anwesen in Mexiko City auf, um den Fuchs halten zu können. Zwei Wochen vor den Weltreiterspielen war die Angelegenheit geklärt und die beiden konnten sich auf Aachen vorbereiten. Bis dato hatte in Europa niemand etwas von dem Paar gehört. Da ist ein zehnter Platz ein bemerkenswertes Ergebnis. 2008 wurden sie außerdem Neunte bei den Olympischen Spielen in Hongkong. 2010 musste Vincent aufgrund einer Kolik eingeschläfert werden.

In Baron de Ley hat Pujals nun eine Nachwuchshoffnung für Olympia 2016. Mit dem Southern Cross Stud ist aber vereinbart, dass der Hengst weiterhin züchterisch genutzt werden kann. (Quelle)

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