Dressurfinale – Küren, die ersten drei

Es geht los – Finale in Herning. Sonnenschein und Spannung: Helen oder Charlotte? Oder Adelinde? Bald wissen wir mehr, hier die ersten drei Ritte.

Michael Eilberg (GBR) und Half Moon Delphi v. Dimaggio
Es geht los mit Passagetraversalen, Piaffen zu den Latinoklängen von Shakira Whenever. Dem Paar gelingen Superpiaffen, in den Piaffen und Passagen hat die Stute eindeutig ihre Höhepunkte. In allen Traversalen ist sie viel zu eng. Panflöte plus Akkordeon, musikalisch auch mal interessant, zum Schritt erklingt Gitarre Underneath my skin, dem straken Schritt wünschte man mehr Fleiß. Galopp: Zweierwechsel auf der Zirkellinie. Leider mit Fehlern. Die Stute galoppiert etwas in Zeitlupe. Doppelte Pirouetten folgen, unterbrochen von Einerwechseln sehr schön geradeaus und bergauf gesprungen die zweite Pirouette aber recht groß. Dann auf einer Diagonale noch einmal Zweierwechsel, die sehr schön gelingen. Am Ende wieder Whenever das Publikum klatscht im Takt zu Passagevolten nach links und rechts und einer guten Piaffe bei X.
74,107 Prozent

Danielle Heijkoop (NED) und Siro v. Gribaldi
Prince, der kleine großartige Entertainer, der in den 1980-er Jahren Arenen füllte, und der sich dann auch mal zwischenzeitlich Symbol und TAFKAP (the artist formerly known as Prince) nannte, ist Musikpate. Kiss zum Einreiten, 1999 für die Trabtour, Piaffen gut gesetzt, rhythmisch, fleißig. In der Trabverstärkung sieht das Pferd lahm aus vorne. In der Piaffe-Pirouette fällt keine Ungleichmäßigkeit auf. Purple Rain darf nicht fehlen, das ertönt zum Schritt, der ist in Ordnung. Diamond and Pearls zum Galopp. Streicher zu den Pirouetten, eineinhalbmal gedreht, daraus Zweierwechsel,umgesprungen in den Galopptraversalen. Das Pferd durchgängig mit de Nase hinter der Senkrechten. Sichere 15 Einerwechsel auf zwei Diagonalen. Übergang aus Galopp nin die Piaffe auf der Mittellinie, daraus Passagen, die in Piaffen mit 45-Grad-Wendungen münden. Letzte Trabverstärkung gleichmäßiger als die zu Beginn der Prüfung. Sehr gute Piaffe zum Abschluss.
75,286 Prozent

Minna Telde (SWE) und Santana v. Sandro Hit (HAN)

Zeit für Queen, hach gut, dass es Freddie Mercury gab! We will rock you zum Einreiten, keine großartigen Ideen zu Beginn der Kür: starker Trab über die Diagonale, dann Traversalen zu Anotherone bites the dust. In der Piaffe wird der Rappe eng in der Passage kommt das Sprunggelenk eher hinten hoch hinaus als dass es unter den Schwerpunkt schwingt. Höhepunkt: Starker Trab. Im Schritt Who wants to live forever?, Angaloppieren: Its a kind of magic dazu gleich richtig Gas über die Mittellinie, anschließend Zweierwechsel auf Mittellinie, dann doppelte Pirouette rechts, Traversale über Halbdiagonale, die nächste Halbdiagonale von B nach H dann Einerwechsel. Anschließend dieselben Linien spiegelbildlich mit guten Serienwechseln. Witzig: Von den Richtern auf die Mittellinie abgewendet, Piaffe, daraus starker Trab in Richtung A, kurz vorher wieder Piaffe, Richtungswechsel und auf der Mittellinie in Passage Richtung X. Da klatscht das Publikum im Takt und der Rappe wird immer größer und hat die Nase vor Mordspassage. Minna Telde ist begeistert, umarmt den Hannoveraner lange, bevor sie im Schritt hinausreitet.
76,589 Prozent

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