Reiter-Familie im Pech: US-Vielseitigkeitsreiter Boyd Martin bricht sich ein Bein

Nachdem Grand Prix-Dressurreiterin Silva Martin vor wenigen Wochen bei einem Sturz vom Pferd schlimme Kopfverletzungen davontrug, traf es nun ihren Gatten Boyd bei einem nationalen Vielseitigkeitsturnier in den USA.

Er war mit seinem Nachwuchspferd Steady Eddie unterwegs, als er nach der Hälfte des Kurses an eine Ecke kam, die ihm zum Verhängnis wurde. In seinem Blog beschreibt Martin, dass er die Ecke aus dem Tempo nehmen wollte, aber dass die Cke für Eddie „aufgrund seiner Unerfahrenheit überraschend kam, so dass er im letzten Moment dran vorbeiwischte.“ Dummerweise ist Boyd Martins Bein nicht mit dran vorbeigekommen. Er stürzte und sagt, er habe sofort gewusst, dass das Bein gebrochen ist. Im Krankenhaus bestätigte sich diese Diagnose. Das Schienbein hatte äußerlich eine Wunde und am Knochen einen Knacks mitbekommen. Martin sagt: „Der Unfall geht voll und ganz auf meine Kappe. Es war ein sehr gut gebauter Kurs, und ich habe den Fehler gemacht, Eddie wie ein erfahrenes Pferd zu reiten und nicht wie ein auf Advanced Level unerfahrenes Pferd, das er ist.“

Jetzt können Boyd und Gattin Silva, die inzwischen ja auch wieder auf dem Weg der Besserung ist, sich gegenseitig trösten. Zumal Martin ja gerade erst den Hannoveraner Shamwari übernommen hat, der unter dem Schweden Ludwig Svennerstal im vergangenen Jahr hoch erfolgreich ging.

Updates vom Gesundheitszustand der momentan angeschlagenen Familie Martin gibt es hier im Blog.

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