Kalifornien: Steffen Peters‘ Rosamunde gibt Grand Prix-Debüt mit fast 80 Prozent – mit VIDEO

Okay, ein Turnier in Thermal, Kalifornien, ist ein Heimspiel für den US-amerikanischen Dressurreiter Steffen Peters. Aber die Art und Weise, wie sich seine noch nicht mal ganz acht Jahre alte Stute Rosamunde in ihrem ersten Grand Prix zeigte, gibt Anlass zu größeren Erwartungen.

Mit 79,90 Prozent schob die Rheinländer Stute v. Rock Forever-Fidermark aus der Zucht von Hannelore Koch sich hinter ihren Stallgefährten und Legolas (80,900) auf Platz zwei der Prüfung vor Jan Ebeling und Rassolini, jenem hessischen Hengst, der unter Kathrin Meyer zu Strohen Burg-Pokal-Sieger wurde (74,100).

Peters schwärmt von der Leistungsbereitschaft und Cleverness der Stute. Mit keinem anderen Pferd, das er jemals hatte, sei die Arbeit so einfach gewesen, berichtete er der amerikanischen Presse. Es habe noch nie einen Moment gegeben, an dem die Stute „gesagt“ hätte, dass sie etwas nicht machen könne. Peters hatte sich im Vorfeld der Prüfun gesagt, dass er nicht reiten würde, wenn er auch nur eine Lektion mehr als zweimal üben müsste. Dem war aber nicht so, also ritt er ein. Das Video zeigt ein offensichtlich arbeitswilliges und höchst konzentriertes Pferd, das einen Grand Prix geht, den manch erfahreneres Pferd so nicht hinlegen könnte. Sicher ist die Stute keine „Lampenaustreterin“, aber das Video zeigt schon im ersten Grand Prix des Pferdes das, was man sehen will: Losgelassenheit, Zwanglosigkeit, Zufriedenheit und Harmonie mit dem Reiter. Hinzu kommen Piaffen, die noch etwas im Vorwärts angelegt sind, aber zu großen Hoffnungen Anlass geben.

Steffen Peters– Rosamunde from KENNETH BRADDICK on Vimeo.