München: Erster Grand Prix-Sieg für Escolar und Hubertus Schmidt

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Escolar unter Hubertus Schmidt beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals 2017 in Frankfurt. (© von Korff)

In Oldenburg qualifizierte sich Escolar unter Hubertus Schmidt für den Louisdor Preis. Für die Generalprobe in München stand schon ein „richtiger“ Grand Prix auf dem Plan. Das Ergebnis: Sieg mit einem halben Punkt Vorsprung.

Hubertus Schmidt und Escolar kamen auf 1735 Punkte bzw. 75,435 Prozent. Ganz knapp mussten sich Benjamin Werndl und seine Zukunftshoffnung Famoso geschlagen geben: 1734,5 Punkte bzw. 75,413 Prozent.

Der neunjährige Westfale Escolar v. Estobar hat bislang eine makellose Ausbeute auf Grand Prix-Niveau: fünf Prüfungen, fünf Siege. Den fünften feierte er heute morgen bei den Munich Indoors mit zahlreichen Topnoten von 8 bis 9, vor allem in den Lektionen, in denen der Hengst mit seinen überragenden Grundgangarten punkten kann, wie Trab- und Galoppverstärkungen.

Für Hubertus Schmidt könnte das Wochenende mit den beiden „E-Brüdern“ vom Gestüt Gut Neuenhof kaum besser laufen – gestern Sieg mit Escorial, heute mit Escolar.

Ebenfalls erst neunjährig ist auch Benjamin Werndls Oldenburger Wallach Famoso v. Farewell III-Welt Hit II. Er war allerdings schon auf Gut Ising Anfang September Grand Prix-siegreich gewesen und wiederholte dieses Erfolg dann noch einmal Ende September in München. In Nürnberg Anfang November hatte er sich an zweiter Stelle platzieren können.

Jetzt, bei seinem vierten Auftritt in der Königsklasse, wurde es also erneut Rang zwei – und das trotz Patzer in den Zickzack-Traversalen. Dem gegenüber standen jedoch Höhepunkte in den Höchstschwierigkeiten. Für die erste und zweite Piaffe zückte die Russin Irina Maknami als Richterin bei M sogar die 9.

Rang drei ging nach Österreich, an Ulrike Prunthaller auf dem Dimaggio-Sohn Duccio. Er wurde mit 69,891 Prozent bewertet und konnte damit die Schweizerin Birgit Wientzek Pläge im Sattel des elfjährigen Rubinero-Sohnes Robinvale knapp hinter sich lassen (69,457).

Uwe Schwanz und der zehnjährige Hotline-Sohn Hermes, Finalist des Louisdor-Preises 2017, reihten sich dahinter ein (69,152)

Die Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Lisa-Maria Klössinger konnte sich mit ihrem Zweitpferd Quam Libet v. Quaterback an sechster Stelle behaupten (66,957), gefolgt von Virginie Gauthier auf Dickens (66,761) und Ferdinand Fisch mit Stevie Wonder M (66,609).

Die Ergebnisse in der Übersicht finden Sie auch hier noch einmal.