Gorla Minore: Frankreich gewinnt Nationenpreis, gemischte Bilanz der Deutschen

Symbolbild (© Toffi)

Die französischen Springreiter präsentierten sich in Bestform beim Nationenpreis in Gorla Minore. Das können die Deutschen zumindest nach Runde zwei von sich behaupten.

Mit nur vier Strafpunkten in Summe sicherte Frankreich sich den Sieg in dem Drei-Sterne-Nationenpreis von Gorla Minore. Es ritten Marie Demonte auf Vega de la Roche (4/0), Aurelien Leroy mit Croqsel de Blaignac (0/0), Sebastian Duplant im Sattel von Alpha de Preuilly (0/4) sowie Olivier Robert im Sattel von Ilena de Mariposa (4/0).

Rang zwei sicherten sich die Briten, die dieselbe Anzahl Springfehler hatten, sich aber zusätzlich noch zwei Zeitfehler anrechnen lassen mussten. Über den dritten Platz konnte sich das Team aus Tschechien freuen, die am Ende elf Fehler hatten.

Otto Beckers deutsche Equipe belegte Rang sechs mit den 17 Fehlern, die sie aus Runde eins mitgenommen hatten. Keines der Paare kam fehlerfrei ins Ziel. Am besten unterwegs waren noch David Will und C Vier, die nur einen Abwurf auf dem Konto hatten. Philipp Schulze Topphoff, noch immer amtierender U21-Europameister von 2019, da es ja 2020 keine EM gegeben hat, kam mit seiner Concordess ebenfalls auf einen Abwurf plus ein Zeitfehler. Richard Vogel und Floyo kamen mit acht Fehlern aus dem Parcours, Hans-Dieter Dreher und Vestmalle des Cotis mit elf Strafpunkten.

Da war noch deutlich Luft nach oben. Und die nutzten zumindest die drei Youngster des Teams: In  Runde zwei blieben bei allen die Stangen liegen. Lediglich Hansi Dreher musste sich auch hier zwölf Fehler anrechnen lassen.

Das Fazit des Bundestrainers im Gespräch mit der FN: „Keine Frage, wir hatten uns mehr vorgenommen. Die erste Runde verlief wirklich sehr unglücklich, aber die drei Nullfehlerritte in der zweiten waren sehr überzeugend, darauf können wir aufbauen. Zumal wir ein gemischtes Team mit jungen und erfahrenen Leuten dabei hatten.“