Andrew Nicholsons Erfolgspferd Avebury eingeschläfert

Andrew Nicholson und Avebury auf dem Weg zum dritten Burghley-Sieg in Folge

Andrew Nicholson und Avebury auf dem Weg zum dritten Burghley-Sieg in Folge (© Burghley Horse Trials)

Das sind traurige Nachrichten! Andrew Nicholson hat seinen dreifachen Burghley-Gewinner Avebury verloren.

Im April hatte Andrew Nicholson den nun 16-jährigen Wallach aus dem Sport verabschiedet. Jetzt musste er eingeschläfert werden, weil er einen bösartigen Tumor im Kiefer hatte. Vor einigen Wochen war er diagnostiziert worden. Die Besitzer der Schimmels, Rosemary und Mark Barlow, erklärten: „Dieser Tumor hat sich rapide schnell entwickelt. Er wurde die ganze Zeit palliativmedizinisch begleitet um sicher zu gehen, dass er sich wohl fühlt. Leider gibt es noch keine Möglichkeit, diese Art Tumor zu behandeln. Und heute war der Tag, an dem wir die schwierige Entscheidung getroffen haben, ihn einzuschläfern.“

Gleich dreimal hat Avebury den CCI4* in Burghley gewonnen. Acht weitere Vier-Sterne-Prüfungen hat er beendet. Seine gesamte Karriere lang wurde er von Andrew Nicholson vorgestellt. Eigentlich hatte der der in Großbritannien gezogene Jumbo-Sohn aus einer Vollblutmutter Springpferd werden sollen und war auch schon als solches verkauft worden. Aber Andrew Nicholsons Frau Wiggy kaufte ihn sechsjährig zurück und ritt die ersten Vielseitigkeiten mit ihm. Andrew Nicholson erzählte bei Aveburys Verabschiedung: „Rosemary Barlow wollte ein neues Pferd. Also habe ich ihr gesagt, ich wüsste da eines. Als Wiggy einige Tage verreist war, habe ich ihn gesattelt und bin mit ihm galoppieren gegangen um zu schauen, was er kann. Ich war ziemlich beeindruckt. Also habe ich Rosemary vorgeschlagen, ihn für mich zum reiten zu kaufen.“

Im März war der Schimmel sein letztes Turnier gegangen und konnte dies gewinnen. Seitdem genoss er seine Rente im Stall bzw. auf den Weiden der Familie Nicholson, ging ins Gelände und wurde von den Kindern der Nicholsons, Lily und Zach, geritten.

„Wir waren sehr schockiert darüber, wie schnell der Krebs sich entwickelt hat“, sagte Andrew Nicholson. Unser einziger Trost ist, dass es uns gelungen ist, ihn nicht leiden zu lassen und dass wir in der Lage waren, die richtige Entscheidung in seinem Interesse zu treffen. Das war immer unsere absolute Priorität.“

Avebury wurde im Garten des Gestüts Westwood begraben.

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