Nach Herpes-Ausbruch: Reit- und Fahrverein Mildstedt benötigt Hilfe

Featurebild stall box quarantäne

(© www.toffi-images.de)

Nachdem im Reit- und Fahrverein Mildstedt Anfang des Jahres Herpes ausgebrochen war und sechs Pferde gestorben sind, hat der Verein beschlossen, den Betrieb noch bis Ende April geschlossen zu halten. Das Problem: die fehlenden Einnahmen.

Es sind bislang keine weiteren Pferde an Herpes gestorben. Von den weiteren Pferden im Reit- und Fahrverein Mildstedt gibt es zwei, die noch gar kein Fieber hatten. Fünf andere befinden sich in der Zehn-Tages-Phase nach den Fieberschüben. Das ist die kritische Zeitspanne, in der Lähmungserscheinungen auftreten können. Alle anderen Pferde scheinen den Herpes-Ausbruch überstanden zu haben. Voraussichtlich kann der normale Betrieb Ende April wieder aufgenommen werden. Seit Januar ist er geschlossen und der Verein ohne Einnahmen. Hinzu kommt, dass vor der Wiedereröffnung umfassende und teure Desinfektionsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Auf seiner Homepage spricht der Verein von einer „angespannten finanziellen Lage“. Nachvollziehbar! Der Reiterbund Nordfriesland hatte dem Verein daher geraten, ein Spendenkonto zu eröffnen. Daraufhin hat der Verein auch eine Facebook-Gruppe gegründet: „Schleswig-Holstein zeigt Solidarität mit dem RuFV Mildstedt“.

Und folgendes Spendenkonto eröffnet:

IBAN Nr.:                                         DE46217500000124005745

Verwendungszweck:                        RuVF Mildstedt Herpes

Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.