Neuenkirchen: Siebenjähriges Mädchen auf dem Turnier tödlich verunglückt

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(© Jan Reumann)

Am Wochenende starb beim Frühjahrsturnier des Reit- und Fahrvereins Neuenkirchen ein siebenjähriges Mädchen durch einen Unfall in der Siegerehrung.

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, fiel das Mädchen vom Pferd als dieses stieg. Das Pferd verlor die Balance, kippte hintenüber und begrub das Kind unter sich. Sanitäter und ein Notarzt nahmen die Erstversorgung vor, dann wurde das Mädchen per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Doch hier erlag es seinen schweren Verletzungen.

Das Turnier war direkt nach dem Unfall abgebrochen worden. Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Angehörigen und einige Zuschauer.

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  1. Berndride

    Das musste ja irgendwann mal kommen.
    Siegerehrungen mit lauten Krach, anders kann man dieses Aufdrehen von Musik eigentlich nicht nennen, verstärkt durch lautes Johlen und Klatschen und anschließendem Galoppieren, möglichst noch mit unsinnig verstärktem Galopp, kann in einem Fluchttier eigentlich nur den Instinkt auslösen so schnell wie möglich abzuhauen. Wenn es daran gehindert wird regt es sich auf und steigt, schlägt, bockt usw.
    Wie wir bei den Weltmeisterschaften in Aachen gesehen haben sind manchmal selbst Weltmeister nicht in der Lage da ihr Pferd zu beherrschen.
    Unsinnigerweise hat die FN ja auch noch in der LPO 2018 beschlossen die Siegerehrung zu Pferd verbindlich vorzuschreiben und damit die Teilnehmer diesem Risiko zwangsweise auszusetzten.
    Ich denke die erste Konsequenz aus diesem tragischen Unfall muss sein, diese Bestimmung zu ändern.
    Außerdem könnte man sich natürlich auch mal Gedanken machen wie man den Ablauf von Siegerehrungen etwas pferdegerechter gestalten könnte.


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