SFN-Auktion: Zenith für 850.000 Euro zugeschlagen, Gesamterlös deutlich unter den Erwartungen

Zenith mit Jeroen Dubbeldam auf dem Weg zum EM-Titel 2015. (© www.toffi-images.de)

Drei Millionen hatten die Anleger des Springpferdefonds Niederlande (SFN) sich vom Verkauf der aktuell in dem Fonds geführten Pferde, darunter Welt- und Europameister Zenith, erhofft. Es wurden deutlich weniger.

Bis heute Vormittag hatte es noch kein einziges Gebot für den Rash R-Sohn Zenith gegeben, ein Pferd, das den holländischen Springreiter Jeroen Dubbeldam endgültig zur Legende gemacht hat. Schließlich fiel der Hammer bei 850.000 Euro für den zwölfjährigen Wallach. Die elfjährige Aquila v. Ovidius, die mit Wout-Jan van der Schans Reservistin für die Olympischen Spiele in Rio gewesen war, brachte 750.000 Euro. Der gekörte sechsjährige Ferrari v. Thunder van de Zuuthoeve brachte 165.000 Euro. Die anderen Nachwuchspferde bewegten sich im fünfstelligen Bereich: 90.000 Euro für die achtjährige Djumpsina v. Zürich, 70.000 Euro für den siebenjährigen Hengst Eloma’s Blue v. Mr. Blue und für den neunjährigen Wallach Chuck Blue v. Mr. Blue gab es kein Gebot.

Nach den Verkäufen von Ferrari, Djumpsina und Eloma’s Blue hatte der SFN-Vorsitzende Jacob Melissen laut horses.nl erklärt, die Ergebnisse seien „befriedigend, aber kein Grund zum himmelhoch jauchzen“. Am Ende schlugen 1,925 Millionen Euro zu Buche. Anvisiert hatte der SFN 3 Millionen. Horses.nl sprach zunächst von einem Fiasko, korrigierte den Text danach aber. Nun ist die Rede von „sehr enttäuschend“.

Wer die Pferde gekauft hat, ist noch nicht bekannt. Wir berichten, sobald wir mehr wissen!