Ulrich Kirchhoff neu auf Gestüt Prinzenberg

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Ulli Kirchhoff und Prince de la Mare bei den Olympischen Spielen in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Das Gestüt Prinzenberg in Pfungstadt bei Frankfurt war durch Dietmar Gugler bekannt geworden. Nun übernimmt Olympiasieger Ulrich Kirchhoff die Leitung.

Dietmar Gugler hat seinen Lebensmittelpunkt dieses Jahr nach Bayern an den Chiemsee auf das Gut Ising verlegt. So wurde die Stelle auf dem Gestüt Prinzenberg frei, wo nun Ulrich Kirchhoff die Zügel in die Hand nimmt. Allerdings wird es vorerst eher eine Teilzeitstelle werden.

Kirchhoff lebt seit elf Jahren zusammen mit seiner Lebensgefährtin Barbara Suter in Italien in der Nähe von Mailand. Aktuell pendelt Kirchhoff so zwischen Italien und Pfungstadt hin und her. Der Doppel-Olympiasieger von 1996 trainiert unter anderem Rebecca Pohl, die in Frankfurt beheimatet ist. Ihre Familie steckt hinter der Deutschen Vermögensberatungs AG und zählt zu den reichsten Dynastien Deutschlands. Pohl trainierte zwischenzeitlich auch in Italien, sollte sich aber auf Dauer nicht zu weit entfernt von Frankfurt niederlassen. Da kam das Gestüt Prinzenberg gerade recht.

Quelle: www.echo-online.de

Über Ulrich Kirchhoff

Der 1967 geborene Ulrich Kirchhoff war bereits im Junge Reiter-Alter hoch erfolgreich im Springsattel. 1994 bekam er den belgischen Hengst Jus de Pommes unter den Sattel. Der Fuchs war damals achtjährig. Bereits ein Jahr später wurden die beiden als Reservisten für die EM aufgestellt. Der Durchbruch kam jedoch erst 1996. Dann aber gewaltig! In Atlanta gewannen Uli Kirchhoff und Jus de Pommes Einzel- und Mannschaftsgold.

Doch die Freude währte nicht lange. Nur zwei Wochen nach den Olympischen Spielen starb Jus de Pommes. Seitdem war es Uli Kirchhoff nicht mehr gelungen, so ganz an die Weltspitze anzuknüpfen. 2013 entschloss er sich, künftig für die Ukraine zu reiten,um die Pferde von Alexander Onischenko vorstellen zu können. So nahm er 2016 mit Prince de la Mar an den Olympischen Spielen in Rio teil – mit der Trense von Jus de Pommes als Glücksbringer im Gepäck.

Nach Rio endete der Vertrag mit Onischenko, der damals sowieso untergetaucht war, weil er von den ukrainischen Behörden gesucht wurde. In den vergangenen Monaten war er vor allem bei Zwei- und Drei-Sterne-Turnieren im Einsatz. Allerdings noch immer unter ukrainischer Flagge.

 

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