Dublin: GP-Sieg für Farrington, Deutsche glücklos

Springen

(© www-toffi-images.de/von Korff)

Der US-Amerikaner Kent Farrington zeigte im Großen Preis von Dublin einmal mehr, dass mit ihm immer zu rechnen ist, wenn es gegen die Uhr geht.

Im Sattel des 14ährigen KWPN-Wallachs Uceko v. Celano lieferte er einen von vier Null-Fehler-Ritten im achtköpfigen Stechen und das in einer Zeit, die selbst von den Stechteilnehmern mit Abwürfen nicht einzuholen war: 43,14 Sekunden. Der nächste Reiter kam nach 45,75 Sekunden ins Ziel. Dabei handelte es sich um den Iren Kevin Babington, Vierter der Olympischen Spiele in Athen 2004 und Mannschaftseuropameister 2001 in Arnheim. Mit der zehnjährigen Hannoveraner Stute Shorapur hat er offenbar wieder ein Pferd unter dem Sattel, mit dem er ganz nach vorne reiten kann – oder zumindest fast. Die Stakkato Gold-Tochter bescherte ihrem Reiter heute 40.000 Euro. Kent Farrington hatte 66.000 bekommen. Der Reiter auf dem dritten Platz ging mit 30.000 Euro nach Hause. Auch dies war ein Ire: Conor Swail im Sattel des neunjährigen belgischen Hengstes Grand Cru V Vijf Eiken, ein Sohn des Contact van de Heffinck.

Mit der schnellsten Vier-Fehler-Runde im Umlauf noch im Geld war Hansi Dreher auf dem 14jährigen Hannoveraner Hengst Embassy II v. Escudo. Das Paar belegte Rang neun. Obwohl auch nur mit vier Fehlern behaftet, reichte die Zeit von André Thieme und seinem Contendro-Sohn Conthendrix nicht für die Platzierung. Bei Holger Wulschner und dem Holsteiner Caretino-Sohn Cavity kamen acht Fehler zusammen.

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