Las Vegas: Deutscher Sieger im Weltcup-Qualifikationsspringen

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Christian Heineking und Aje Cluny auf dem Weg zum Weltcup-Qualifikationssieg in Las Vegas. (© FEI/Julia Borysewicz)

Christian Heineking kommt aus Mecklenburg, lebt in den USA und reitet dort für Deutschland. Mit großem Erfolg wie man am Wochenende in Las Vegas gesehen hat.

Als vorletzter Starter im siebenköpfigen Stechen um die Weltcup-Qualifikation in Las Vegas wusste Heineking, dass die Zeit des Mexikaners Enrique Gonzalez auf Chacna schwer zu schlagen sein würde. Aber Heineking hatte gut aufgepasst bei den Konkurrenten, die versucht hatten, Gonzalez einzuholen und an zu engen Wendungen gescheitert waren. Er machte es besser mit seinem zwölfjährigen Cash and Carry-Sohn Aje Cluny. Am Ende konnte er Gonzalez eine hundertstel Sekunde abknöpfen und siegte.

Die Auswanderer

Der 37-jährige Christian Heineking kommt ursprünglich auch Mecklenburg-Vorpommern. Er begann seine Karriere mit einer Ausbildung am Landgestüt Redefin. Bereits damals war er mit den Landgestütshengsten hoch erfolgreich – übrigens nicht nur im Springsattel, sondern auch im Dressurviereck. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausend konzentrierte er sich voll auf den Springsport. 2008 wanderte Christian Heineking nach Texas aus. Dort betreibt er mit seiner ebenfalls im Springsattel erfolgreichen Frau Erin einen Ausbildungsstall.

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