DSP-Freispringchampionat 2022 mit Chakira P und Chubbylou an der Spitze

Nachdem das DSP-Freispringchampionat in Ellwangen-Röhlingen durch die Corona-Pandemie zwei Jahre lang zwangspausiert hat, wurde am ersten Advent wieder gesprungen. Und zwar „sehr gut“, wie die Noten für die Champions zeigen.

17 Drei- und zwölf Vierjährige waren angetreten, um sich um die Titel der DSP-Freispringchampions zu bewerben. Verantwortlich für den Ablauf war Franz Fuchs Jun., der neue Vorsitzende des Pferdezuchtvereins Aalen-Ellwangen. Beurteilt wurden die Youngster von den DSP-Körkommissaren Olaf Peters und Andy Witzemann sowie von Günther Karle.

Die Schärpe bei den Dreijährigen ging an Chakira P v. Chacfly PS aus einer Abke-Mutter, gezogen von der Pietscher GbR und ausgestellt von Patricia Ballas. Sie kam auf eine Endnote von 9,1, die sich aus 9,4 fürs Vermögen und 8,8 für die Technik zusammensetzte. Ebenfalls für eine 9,4 in Sachen Vermögen sprang der bayerische Fuchs Clear Round Rudi v. Candy de Nantuel-Converter, gezogen und im Besitz Dr. Wolfgang und Miriam Gaub. Mit einer 8,7 für die Technik musste er sich nur ganz knapp geschlagen geben.

Bei den Vierjährigen ging der Titel an Chubbylou, einen Sohn des bei Ludger Beerbaum stationierten Chubakko aus einer Mutter v. Loving Dancer. Josef Mayer ist der stolze Züchter des Wallachs, der es auf eine Gesamtnote von 9,15 brachte. Sie setzte sich zusammen aus der 9,5 fürs Vermögen und 8,8 in der Technik.

Platz zwei teilten sich zwei Pferde mit jeweils einer Endnote von 8,95 bzw. 17,90 Punkte. Das war zum einen der Colorit-Chambertin-Sohn Colorado von Karin Hess-Müller und Bernd Müller, der für sein Vermögen ebenfalls eine 9,5 erhielt (Technik 8,4), sowie Casino Pilot v. Casino Berlin-Lyjanero von Wolfgang Regele, dessen Vermögen mit 9,4 und die Technik mit 8,5 bewertet worden war.

Weitere Ergebnisse

Auch drei Vertreter des Jahrgangs 2020 waren angereist. Beste von ihnen war Maria-Sarah Walters Hannoveraner Stute Sapperlot Barbie v. Stanley-Watzmann mit 8,5 in allen Kriterien. An zweiter Stelle reihte sich der Holsteiner Diego v. Diego de Semilly-Larimar ein, der ebenfalls von Bernd Müller geschickt worden war (7,725). Dritte wurde Lothar Egetenmeiers im Ländle gezogene DSP-Stute C’est la vie mit 7,5 als Teil- und somit auch als Endnote. Auch sie stamm von Chubakko ab, der seine Beschälerkarriere ja einst im Haupt- und Landgestüt Marbach begann. In diesem Fall steht Con Air auf der Mutterseite.

In Ellwangen-Röhlingen wurde nicht nur gesprungen, es gab auch Freilaufwettbewerbe. Ina-Katrin Schmid und Hans-Peter Bosch waren als Richter im Einsatz. Bester des Jahrgangs 2020 war der von Erwin Feichtenbeiner gezogene Snickers F v. Secret-Carabas mit einer Endnote von 8,2.

Bei den Dreijährigen setzte sich die Oldenburger Stute Joice v. Jovian-Fürstenball (Z.: Thorsten Carding) mit 8,6 an die Spitze.

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