Christa Goessing gestorben

Christa Goessing

(© Ernst)

Reiterin, Züchterin, Mäzenin – Christa Goessing hat dem Pferdesport viel gegeben. Sie starb am 28. Dezember und hinterlässt außer ihrem Ehemann Lutz eine Tochter, zwei Enkel und einen Urenkel.

Im Alter von 72 Jahren starb Christa Goessing, die Ehefrau des früheren internationalen Spring- und Vielseitigkeitsreiters Lutz Goessing an einer Lungenembolie, in einem Heidelberger Krankenhaus. Sie wurde dort wegen einer Krebserkrankung behandelt. Christa Goessing war selbst eine erfolgreiche Springreiterin, gewann Medaillen auf westfälischen und deutschen Meisterschaften mit dem Hannoveraner Frappant. Nach dem Ende der aktiven Karriere widmeten sich Lutz und Christa Goessing erfolgreich der Pferdezucht, so kam die zweifache Bundeschampionesse Rosella G v. Ramiro aus ihrem Stall in Steinhagen-Brockhagen. Daneben unterhielten sie einen renommierten Springstall, in dem  Heinrich-Wilhelm Johannsmann, Susanne Behring und Mylene Diederichsmeier ritten. Seit April 2010 hat Tim Rieskamp-Goedeking die Anlage gepachtet, während sich Lutz und Christa Goessing vermehrt ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Golfspiel widmeten. Die Unterstützung des Turniers in Steinhagen lag Christa Goessing geb. Schünemann, deren Familie aus der Baubranche kommt, besonders am Herzen. Legendär in der Reiterszene sind die fröhlichen großen Feste auf dem Anwesen in Brockhagen, etwa zu Christa Goessings 70. Geburtstag vor zweieinhalb Jahren. 

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