Christoph Koschel über den Verkauf von Donnperignon

Christoph Koschel und Donnperignon bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010

Lexingon (USA) Kentucky Horse Park 27.09.2010 Weltreiterspiele/World Equestrian Games Dressur Grand Prix (Mannschaftswertung): Christoph Koschel (GER) und Donnperignon in der Galopppirouette Foto ©Julia Rau Am Zollhafen 12 55118 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 RŸsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen GeschŠftsbedingungen (© Julia Rau)

Gestern wurde bekannt, dass Christoph Koschel seinen Donnperignon, genannt „Pepe“, an die dänische Nachwuchsreiterin Anna Kasprzak verkauft hat (SG online berichtete). Aus finanziellen Gründen, wie heute auf der Koschel-Website zu lesen steht. Vermittelt worden war der Kontakt durch Patrik Kittel.

Wörtlich heißt es in der Meldung auf der Website des Hofs Beckerode:

„Mit Christoph gehörte Pepe zweimal zum deutschen Team, holte Mannschafts-Bronze in Kentucky, wurde Mannschafts-Vizeeuropameister und Deutscher Vizemeister in der Kür 2011.

Für Christoph war es daher eine sehr schwere Entscheidung, sich von Donnperignon zu trennen: Ich habe Pepe seit seinem vierten Lebensjahr. Seine gesamte Entwicklung vom wilden Youngster bis zum absoluten Weltpferd habe ich ihn mit Unterstützung meines Vaters ausgebildet und begleitet. Dazu ist Donnperignon ein einmaliger Charakter. Er ist vertrauensvoll und vollkommen menschenbezogen mit einem ausgeprägten Leistungswillen und unendlich Spaß an der Arbeit. Das ist eine Mischung, die ihn in meinen Augen zu einem ganz besonderen Pferd macht. Davon abgesehen habe ich ihm so viel zu verdanken. Mit Pepe habe ich es ins Deutsche Team und unter die Top Ten der Welt geschafft. Doch neben meiner sportlichen Perspektive muss ich als junger Familienvater auch meine private Zukunft im Auge haben. Wir betreiben einen Ausbildungs- und Handelsstall und hatten leider keinen große Sponsor im Rücken, der uns ermöglicht, solch ein besonderes Pferd wie Donnperignon zu halten ohne das finanzielle Risiko außer Betracht zu lassen. Deshalb haben wir uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen ().“

Quelle

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