Anky van Grunsven schließt Olympia-Teilnahme in Rio nicht aus

Anky van Grunsven und ihr Erfolgspferd Salinero bei den Olympischen Spielen 2012.

(© Anky van Grunsven und ihr Erfolgspferd Salinero bei den Olympischen Spielen 2012.)

Im Rahmen eines Medientages des holländischen Pferdesportverbandes KNHS erklärte die dreifache olympische Goldmedaillengewinnerin Anky van Grunsven (47), dass die Zukunft möglicherweise ein überraschendes Comeback im Dressurviereck bringen könnte.

Van Grunsven meint, der jetzt neunjährige Painted Black-Sohn Bon Bravour könnte möglicherweise das Pferd sein, mit dem sie im kommenden Jahr an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen könnte. Im Februar 2014 hat die einst erfolgreichste Dressurreiterin der Niederlande den KWPN-Hengst von dem Belgier Tom Franckx-Goen übernommen, der mit ihm unter anderem für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde qualifiziert gewesen war.

Allerdings sind van Grunsven und der Hengst seitdem zumindest international nicht in Erscheinung getreten. Auch van Grunsven räumte ein, dass sie selbst sagen muss, Rio könnte wahrscheinlich zu früh kommen für den dann zehnjährigen Gribaldi-Enkel. Andererseits habe sie auch 2012 drei Monate vor den Olympischen Spielen in London eine dortige Teilnahme für ausgeschlossen erklärt. Damals kam es bekanntlich anders. Der eigentlich bereits verabschiedete Salinero wurde reaktiviert und van Grunsven holte Bronze mit dem Team. Van Grunsven erklärte weiter, es könne durchaus von Vorteil sein, ein unbekanntes Pferd in Rio zu präsentieren. Schließlich sei ihr Salinero in London nicht weniger gut gegangen als bei den Olympischen Spielen in Hongkong und trotzdem waren die Bewertungen deutlich niedriger.