Deutsche Bank Reitsport-Akademie: Kathleen Keller

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(© DBRA)

Ein aufregendes Jahr hat Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Kathleen Keller hinter und auch vor sich, denn die 27-Jährige befindet sich mitten auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

„Streng genommen bin ich ja schon selbstständig, denn ich leite meinen Stall in Luhmühlen auch selber, aber ein Schritt ist der Weggang trotzdem“, erklärt Kathleen.

Raus aus dem Nest, rein in die Welt

Mit dem Umzug in die Hansestadt Hamburg erfüllt sich die junge Reiterin einen Traum. „Ich habe schon immer gesagt, dass ich gerne nach Hamburg ziehen und mich dort selbstständig machen möchte. Als die Verlängerung des Pachtvertrages anstand, habe ich die Gunst genutzt und gekündigt.“ Bisher hat sich die 27-Jährige den Stall noch mit ihren Eltern Manuela und Dolf-Dietram Keller geteilt. „Meine Eltern bleiben auch in Luhmühlen. Ihren Unterricht werden sie dort weiter geben und meine Mutter behält eventuell auch einige Boxen.“

Angst vor der Veränderung hat sie nicht, denn sie wird auch weiterhin auf den Rat ihrer Eltern zurückgreifen können. „Ich werde auch weiterhin regelmäßig mit ihnen trainieren. Außerdem stehen wir in täglichem telefonischen Kontakt und halten uns auf dem laufenden.“

Eine Herausforderung sieht sie allerdings in den organisatorischen Aufgaben, die nun auf sie zukommen: „Vor dem Bürokratie-Berg habe ich wirklich Respekt.“ Gut also, dass sie für das Finanzielle und den Papierkram ihren Mentor von der Deutsche Bank Reitsport-Akademie an ihrer Seite hat, Thomas Külpmann. „Uns verbindet mittlerweile eine sehr gute Freundschaft und Thomas unterstützt mich wo er kann. Er hat mit mir gemeinsam nach Ställen in Hamburg geschaut und steht mir bei jeder Frage zur Seite“, betont Kathleen.

Vor allem sei ihr Mentor nicht nur an ihrer Zukunft interessiert, er stelle auch die richtigen Fragen. „Von Thomas kommen dann schon unangenehme Nachfragen, die mich dann wieder zwangsweise zum Nachdenken anregen. Das ist aber nicht negativ gemeint, sondern absolut positiv, denn so fühle ich mich sehr gut auf meine Zukunft vorbereitet.“

Zukunftsmusik

Wie es im nächsten Jahr sportlich weitergeht, kann Kathleen noch nicht sagen. „Voraussetzung für solche Prognosen ist immer, dass Pferd und Reiter gesund bleiben und ich glaube, man sollte besser alles auf sich zukommen lassen, als an Dingen penibel festzuhalten. Ich werde wie immer mein Bestes geben und möchte natürlich auch auf internationalem Niveau erfolgreich mitreiten.“ Damit das auch alles klappt, braucht Kathleen ein gutes Team an ihrer Seite. „Ich habe eine tolle Pflegerin, die sich toll um die Pferde kümmert und einen Bereiter, der die Pferde in Form hält, wenn ich auf dem Turnier oder nicht da bin. Sportlich holt sich Kathleen immer wieder Tipps von Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Der Unterricht bringt mich wirklich jedes Mal voran und es ist gut, wenn ich mal ein paar Tage am Stück mit ihr trainieren kann.“


DAS IST DIE DEUTSCHE BANK REITSPORT-AKADEMIE

Die Deutsche Bank hat sich gemeinsam mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zur Aufgabe gemacht, den deutschen Nachwuchs in der Dressur zu fördern und ihnen den Weg in den Spitzensport zu ebnen. Im Dezember 2015 ist das Pilotprojekt mit den ersten zehn Stipendiaten gestartet. Bundestrainerin Monica Theodorescu unterstützt das Programm und gibt den Mitgliedern Unterricht. Außerdem sind die Deutsche Bank Akademie-Mitglieder berechtigt, auf fünf großen Turnieren innerhalb Deutschlands zu starten: Dressur und Spring Derby in Hamburg, Pfingstturnier in Wiesbaden, Dressurfestival „Der Ritt um das Goldene Pferd“ in Werder (Berlin), die Munich Indoors und das Festhallen Turnier in Frankfurt. Der oder die Jahrgangsbeste erhält eine Wildcard für das CHIO Aachen. Über die sportliche Unterstützung hinaus, bekommen die Mitglieder einen Tutor von der Deutschen Bank an die Seite. Dieser steht den Mitgliedern nicht nur bei wirtschaftlichen Fragen zur Seite, sondern unterstützt insbesondere auch in Fragen rund um das Thema duale Karriere. Ziel dabei ist es, den sportlichen Erfolg sowie die berufliche Zukunft des olympischen Nachwuchses zu fördern.

Malte Christians

Die diesjährigen Akademisten der Deutsche Bank Reitsport-Akademie, normalerweise im Viereck zuhause, machen sich mit dem Stadion des CHIO Aachens vertraut (© Malte Christians)

MINI-MENTEE PROJEKT

Zehn junge Amateure wurden aus einer Vielzahl an Bewerbern ausgewählt und jeweils einem Mitglied der Deutsche Bank Akademie zugeordnet. Diese geben ihren sogenannten „Mini-Mentees“ Unterrichtsstunden und begleiten sie im Laufe der nächsten Turnier-Saison. Die Unterstützung kann in Form von Telefonaten oder Video-Einsendungen erfolgen. Die Mitglieder sollen ihr Wissen und ihre Erfahrung rund um das Turnierreiten den jungen Amateuren weitergeben, die schon mindestens auf L-Niveau reiten.

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