Laura Tomlinson für Großbritannien nach Tokio?

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Laura Tomlinson beim Wiesbadener Pfingstturnier 2019 mit Capri Sonne Jr. (© Toffi)

Mit ihrem ehemaligen Erfolgspferd Mistral Hojris gehörte Laura Tomlinson (geborene Bechtolsheimer) über Jahre zu den besten Dressurpaaren der Welt und war die Nummer eins in Großbritannien. Nun hat sie offenbar wieder ein potenzielles Championatspferd.

Auch wenn es kein internationales Turnier war, die 79,80 Prozent, die Laura Tomlinson mit Rose of Bavaria in einem nationalen Grand Prix in ihrer britischen Heimat erzielte, können sich sehen lassen! Als nächstes ist nun am kommenden Wochenende ein Start beim CDI3* Le Mans geplant.

Was dann allerdings nicht der erste internationale Auftritt sein wird, denn Tomlinson stellte Rose of Bavaria vergangenen Herbst bereits beim CDI Oldenburg vor. Damals wurde sie im Grand Prix Fünfte mit 70,891 Prozent und im Special Dritte mit 71,404 Prozent.

Die Stute ist – wie der Name schon sagt – eine in Bayern gezogen, zehnjährig und kam bei Rainer und Heidi Heuschmann zur Welt. Die Mutter ist eine Florestan-Sir Schölling-Tochter, die mit Fürst Schölling noch einen gekörten Vollbruder hat.

Seit rund einem Jahr hat Laura Tomlinson die Stute nun unter dem Sattel. Bei den ersten Reit- und Dressurpferdeprüfungen – die sie in Serie gewann – saß noch Kerstin Kronaus im Sattel. Dann übernahm der Bayerische Ausbilder Rudolf Widmann die Stute und holte mit ihr die ersten Siege in Klasse M und S.

Laura Tomlinson gehörte mit Mistral Hojris unter anderem zum siegreichen britischen Team bei den Olympischen Spielen 2012 und den Europameisterschaften 2011. Außerdem gewann das Paar bei den Weltreiterspielen in Kentucky zwei Einzel-Silbermedaillen sowie ebenfalls Silber mit dem Team.

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