Deutsche Amateuer-Meisterschaften 2021 mit Titeln für Caroline Noll, Ninja Sosath, Nadine Legros und Friederike Willmers

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Münster-Handorf war erneut Austragungsort der Deutschen Amateur-Meisterschaften in Dressur und Springen. Vier Titel sowie einer in der Länderwertung wurden vergeben. Die Abräumer des Wochenendes waren die westfälischen Gastgeber.

Die Deutschen Amateur-Meisterschaften werden auf S Niveau in Dressur und Springen ausgetragen, das Deutsche Amateur-Championat auf M-Niveau in beiden Disziplinen. Zugleich findet eine Länderwertung aller Teilnehmer statt, bei dem die besten drei Ergebnisse zählen. Die Punktzahlen richten sich nach den Platzierungen – für Rang eins gibt es also einen Punkt, für Rang zwei zwei Punkte usw. Ergo gewinnt der Landesverband mit der niedrigsten Punktzahl. Was in diesem Fall Westfalen war mit zwei Siegen und einem dritten Platz. Machte fünf Punkte und damit Rang eins vor Weser-Ems (7) und Hessen (8).

Die beiden Titelträger aus Westfalen sind Dressurreiterin Caroline Noll auf Floreal und Friederike Willmers mit Quarzit. Noll ritt ihren zehnjährigen Fürst Nymphenburg mit 89,50 Punkten ganz knapp zum Sieg vor Carolin Kilian aus Bayern im Sattel von Sarotti, die es auf 89,25 Punkte gebracht hatten. Dritte wurde Viktoria Kunkel auf First Kiss B mit 86 Zählern.

In der ersten Wertung, einem Prix St. Georges, hatte sich Kunkel mit 71,842 Prozent gegen Caroline Noll durchgesetzt (70,307). Mit ihr gemeinsam Zweite war Nina Rühl aus Bremen auf Flori’s Flo vor Carolin Kilian und Sarotti N (69,123). Die zweite Wertungsprüfung war die Prix St. Georges-Kür. Hier konnten Carolin Kilian und Sarotti mit 75,542 Prozent auftrumpfen. Caroline Noll und Floreal wurden mit 73,833 Prozent erneut Zweite vor der Mecklenburgerin Christine Thieme auf Cofee to go, für den es 73,375 Prozent gab. Voktoria Kunkel musste sich mit Rang sechs zufrieden geben (72,0), was ihr dann schlussendlich Bronze bescherte.

Das Deutsche Amateur-Championat auf M*/**-Niveau war eine sehr viel eindeutigere Angelegenheit. Ninja Sosath, die Frau von Hendrik Sosath, und der Stationshengst For Dance v. For Romance gewannen sowohl die erste als auch die zweite Wertungsprüfung mit 71,768 bzw. 75,292 Prozent. Damit stand der Titel fest. Ebenso eindeutig war die Silbermedaille für Marisa Ley auf dem neunjährigen Rock Forever-Sohn Rock Emilion, die in beiden Prüfungen Rang zwei belegten (71,162 bzw. 73,167 Prozent). Die Bronzemedaille holten Manja Femfert und der Trakehner Kaiserkult-Sohn Bärenfang nach Mecklenburg Vorpommern. Sie wurden Vierte in Runde eins (68,687) und Dritte in der zweiten Prüfung (72,583).

Springen

Der Sieg bei den Springreitern auf S-Niveau wurde zur Beute von Nadine Legros mit ihrer Holsteiner Contagio-Tochter Cassilia für dem Landesverband Hannover. Mit 190 Punkten setzten sie sich gegen Janusz Kuhn aus Hessen im Sattel der Quasimodo Z-Tochter Cavalie HJB durch (183,50). An dritter Stelle reihte sich Maren Stute auf Laetizia v. Lord Pezi mit nur einem halben Punkt Abstand ein.

Das Deutsche Amateur Championat Springen sicherte sich Friederike Willmers auf dem erst achtjährigen Holsteiner Quarzit, ein Sohn des Quarz aus einer Linaro-Mutter, der es auf 119,75 Punkte brachte. Zweite wurde Sandra Wilharm vom Landesverband Weser-Ems im Sattel des Cardento-Sohnes Crush Boy (110,50) vor Nicole Jost und der ebenfalls erst achtjährigen Bella Vita J (105,25).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.