Dillenburg: Schon wieder der Dieter

Deutschlands Einspänner-Fahrer haben sich zur zweiten WM-Sichtung im hessischen Landgestüt Dillenburg getroffen. Nicht dass Dieter Lauterbach einen Heimvorteil nötig hätte, aber geschadet hat er ihm sicher nicht. Er gewann zum zweiten Mal.

Der 49-Jährige und sein Wallach Dirigent sind ein eingespieltes Team, doch bis zur letzten Teilprüfung hatte es noch so ausgesehen, als würde der Deutsche Meister das Rennen machen, der 24-jährige Philipp Faißt mit seiner Stute Ann. Die beiden hatten Dressur und Marathon jeweils vor Lauterbach gewonnen. Doch ein Abwurf und Zeitfehler im Kegelfahren kosteten ihn letztendlich den Sieg und machten den Weg frei für den Lokalmatadoren. „Sowohl Dieter als auch Philipp sind ausgesprochen stark gefahren“, kommentierte der zuständige Bundestrainer Wolfgang Lohrer das Ergebnis. Rang drei der nationalen Wertung ging an Detlef Böhlmann mit Diaz. Er wurde Sechster der internationalen Gesamtwertung. Dazwischen schoben sich die Fahrer der Niederlande: Dritter wurde Wilbrord van de Broek mit Oscar, gefolgt von Rudolf Pestmann mit Diesel und Jan Moonen mit Sterre.

Ein Holländer war es auch, der bei den Pony-Einspännern triumphierte: Tonnie Cazemier mit Equile’s Jeroen. Patrick Hanisch und sein Haflinger Moses wurden Zweite vor der erst 18-jährigen Marlena Brenna und ihrem Reitpony Leonardo.

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