DM Einspänner: Dieter Lauterbach holt erneut den Titel

Dieter Lauterbach mit Dirigent Rastede 2017

Schon 2017 konnte Dieter Lauterbauch mit seinem WM-Partner Dirigent Deutscher Meister der Einspänner werden. (© Thomas Schulte/Landesturnier Rastede)

Seinen sechsten Titel bei den Deutschen Meisterschaften der Einspänner konnte Dieter Lauterbach am Wochenende feiern. Dabei setzte sich der 54-jährige Hesse nicht nur gegen die spätere Vize-Meisterin Jovanca Marie Kessler durch, sondern auch gegen seine Ehefrau Claudia Lauterbach.

Im hessischen Viernheim haben die deutschen Einspänner in diesem Jahr ihren neuen Deutschen Meister ermittelt. Mit Dieter Lauterbach und seinem 14-jährigen Hannoveraner Dirigent setzte sich das Paar durch, das bereits 2016 den Weltmeistertitel gewann. Und auch bei den Deutschen Meisterschaften konnte Lauterbach bisher nicht weniger als 16 Medaillen sammeln, darunter nun sechs in Gold. Dabei hatte der Jugend-Bundestrainer nach der Dressur zunächst nur auf Platz vier gelegen, konnte sich dann aber mit einem starken Auftritt im Gelände und beim Kegelfahren nach ganz vorn arbeiten. Mit 129,43 Punkten entschied er die Kombinierte Wertung für sich.

„Dieter ist unser alter Routinier, der hat das hier super gemacht“, so Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. „In der Dressur fehlt es dem Pferd vielleicht ein bisschen an Ausdruck, aber Dieter ist auch ein fehlerfreie und ganz solide Dressur gefahren, dann den Marathon gewonnen und besonders stark auch im Kegelparcours.“

Silber für Kessler

Auch Jovanca Marie Kessler hat schon Championatserfahrung. Mit ihrem Schweren Warmblüter Enfado war sie im letzten Jahr bereits Teil der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Kronenberg. In Viernheim fuhr die 23-Jährige die stärkste Dressur und behielt auch nach Platz sechs im Gelände die Spitzenposition. Ein paar Fehler zu viel im abschließenden Hindernisfahren führten jedoch dazu, dass Lauterbach doch noch vorbeiziehen konnte. Insgesamt kam Kessler damit auf 131,83 Punkte.

„Jovanca ist eine ganz tolle Dressur gefahren, hatte einen tollen Auftritt auch im Gelände und im Kegelfahren hat ihr dann am Ende einfach das letzte Quäntchen Glück gefehlt“, lautete das  Fazit des Bundestrainers. „Aber das waren drei super Runden in allen drei Disziplinen, obwohl sie wegen ihres Studiums zuvor wenig gefahren war“, erklärte Geiger.

Über Bronze konnte sich Claudia Lauterbach mit ihrem Wallach Velten, ebenfalls ein Vertreter der Rasse Schweres Warmblut, freuen. Die 38-Jährige konnte sich nach Platz sechs in der Dressur und Platz fünf im Gelände durch ein fehlerfreies Kegelfahren noch einmal deutlich verbessern (133,32). „Claudia ist ein tolles Gelände gefahren und sehr souverän im Kegelparcours unterwegs gewesen, sie hat die Bronzemedaille verdient gewonnen“, lobte Geiger.

Der Bundestrainer freute sich zudem über das gute Abschneiden der Nachwuchsfahrer. Dazu zählte auch seine Tochter, Anika Geiger, die mit Annabelle den sechsten Platz belegte. Noch davor – auf Rang vier – beendete der erst 19-jährige Fokko Straßner mit Stradivari seinen Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften. Auf dem fünften Platz reihte sich Jens Motteler ein. „Das sind alles Fahrer, die aus dem Jugend-Fahrsport hervorgegangen sind, das freut uns natürlich sehr“, resümierte Geiger.

 

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