Dortmung: Voltis bereit für den Kampf um die Weltcup-Titel

Reitturnier

Anna Cavallaro beim Weltcup-Finale der Voltigierer in Dortmund. (© von Korff)

Zum zweiten Mal nach 2016 findet das Weltcup-Finale der Voltigierer im Rahmen des Turniers in der Dortmunder Westfalenhalle hat. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

„Die Voltigierer nach Dortmund zu holen war sehr gute Entscheidung“, kommentiert Organisator Dr. Kaspar Funke das zweite Weltcup-Finale der Akrobaten zu Pferde in Dortmung. „Wir brauchten ein anderes, jüngeres Publikum auf unserem Turnier, das ist mit den Voltigierern hundertprozentig gelungen.“ Und die wiederum sind glücklich, auf einem so großen, internationalen Reitturnier ihr Finale austragen zu dürfen. Jannis Drewell, amtierender Europameister und Deutscher Meister, bringt es auf den Punkt: „Es ist schon toll, wenn man hier in die große Halle kommt und vor diesem engagierten Publikum seinen Auftritt hat.“ Zum elften Mal wird das Weltcup-Finale im Voltigieren ausgetragen, eine so große Bühne haben die Athleten allerdings nur in Dortmund.

Damen

Anna Cavallaro ist nicht nur mit 31 Jahren die älteste Teilnehmerin bei den Damen, die Italienerin ist auch bereits das siebte Mal bei einem Weltcup-Finale am Start. Zwei Mal konnte sie bereits einen Sieg einfahren, in Dortmund ist sie auf einem guten Weg den Hattrick zu erreichen. Auf ihrem Pferd Monaco Franze und mit Nelson Vidoni an der Longe errang sie mit der Note 8.662 das Bestergebnis in der ersten Prüfung. Hohen Anteil daran hatte Monaco Franze, er bekam die beste Note aller Pferde: 8.175 stand auf der Anzeigetafel. Und die Pferdenote fließt bekanntlich ein in die Endnote des Athleten.

Auf Kristina Boe ruhen die meisten deutschen Hoffnungen. Die Unfallchirurgin aus Hamburg turnt mit ihrer „Zombie“ Kür eine überaus anspruchsvolle Aufgabe. Das gelang ihr auch bei dem ersten Auftritt in Dortmund gut, 8.418 die Note, allerdings war ihr Wallach Don de la Mar nicht in Topform. An der Longe von Winnie Schlüter lieferte er nicht seine Bestleistung ab. Boe nahm einen Teil der Schuld auf sich: „Ich will morgen versuchen ihn weniger zu stören“, nahm sie sich vor.

An dritter Stelle mit Silvia Stopazzini wieder eine Bewerberin aus Italien. Hot Date Tek heißt ihr Pferd, an der Longe Laura Carnabuci. Die Junioren-Europameisterin von 2011 ist inzwischen 23 Jahre alt, voltigiert konstant auf hohem Niveau und bekam in Dortmund die Note 8.083.

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