Rennwelt unter Schock: drei tote Jockeys innerhalb weniger Tage

Die Galopperszene steht unter Schock. In dieser Woche sind drei Nachwuchsrennreiter tödlich verunglückt, einer in den USA und zwei in Australien.

Die 26-jährige Carly-Mae Pye kam am Dienstag bei einem Trainingssturz auf einer Rennbahn im australischen Queensland ums Leben. Das Pferd musste ebenfalls eingeschläfert werden. Es heißt, es habe sich beim Hürdenspringen beide Vorderbeine gebrochen und sei auf die Reiterin gefallen. Sie erlitt schwere Kopf- und Brustverletzungen, wurde noch ins Krankenhaus gebracht und in ein künstliches Koma versetzt. Aber sie hat es nicht geschafft. Pye war eine erfahrene Rennreiterin mit bereits rund 200 Siegen.

Gestern kam die Nachricht, dass auch in den USA ein junger Rennreiter ums Leben kam, ein erst 17-jähriger Lehrling namens Juan Saez. Sein Pferd soll dem Pferd vor ihm gewissermaßen in die Hacken gelaufen und dadurch gestürzt sein. Auch dieses Pferd musste erlöst werden. Der Reiter wurde per Hubschrauber in die Klink gebracht, verstarb aber in der Nacht. Erst im Juni hatte er seine Lehre begonnen.

Und nun kommt heute die Meldung einer dritten toten jungen Rennreiterin, der 19-jährigen Caitlin Forrest aus Australien. Sie stürzte gestern beim Murray Bridge Gold Cup Day mit ihrem Pferd Colla Voce, das anschließend wie auch schon die anderen beiden eingeschläfert werden musste. Caitlin war noch ins Royal Adelaide Hospital geflogen worden, aber auch ihr war nicht mehr zu helfen. Eine andere Reiterin, die im Zuge des Unfalls ebenfalls zu Fall kam, musste ebenfalls ins Krankenhaus, hat aber überlebt.

Paul Struthers vom Verband der Berufsjockeys (Professional Jockeys Association, PJA) erklärte: „Vom Tod dreier talentierter junger Jockeys innerhalb so kurzer Zeit zu hören, ist beides, schockierend und herzzerreißend, wie man es nicht in Worte fassen kann.“ Das Mitgefühl aller Verbandsmitglieder und -angestellten gelte der Familie, den Freunden und Kollegen von Carly-Mae, Juan und Caitlin.

Quelle

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