Hesselhøj Donkey Boy zu Helgstrand Dressage

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Hesselhøj Donkey Bos mit Jan Møller Christensen bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2019. (© www.toffi-images.de)

Im Stall Helgstrand hat ein weiteres prominentes Pferd Einzug gehalten: der WM-Bronzemedaillengewinner Hesselhøj Donkey Boy.

Der Grund für den Wechsel in den Stall Helgstrand ist nicht etwa der Verkauf des achtjährigen Dänischen Warmblüters. Jan Møller Christensen, der Donkey Boy ausgebildet hat, seit er dreijährig war, habe so viel zu tun mit den Pferden, die er unter anderem für Alexandra Andresen und Equi Stallion ApS reite, dass diese Tätigkeit weniger gut mit der weiteren Ausbildung von Donkey Boy zu vereinbaren sei, heißt es auf der Helgstrand Dressage-Website.

Um die weitere Ausbildung des Hengstes in Richtung Grand Prix zu gewährleisten und ihn gleichzeitig in der Zucht einsetzen zu können, wechselt er nach der Dänischen Warmblutkörung in Herning, wo noch einmal Jan Møller Christensen im Sattel sitzen wird, in den Stall Helgstrand, an den ja eine Besamungsstation angeschlossen ist. Die weitere Ausbildung von Donkey Boy soll Betina Jæger übernehmen.

Über Donkey Boy

Wenn es in den vergangenen Jahren ein Pferd gegeben hat, das den Helgstrand-Pferden bei Nachwuchsprüfungen das Leben schwer gemacht hat, dann Hesselhøj Donkey Boy. So schlug er z. B. Andreas Helgstrands Millionenpferd Ferrari in der Qualifikation bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2018. Im Finale selbst gewann er Bronze hinter dem Oldenburger.

Sechs- und siebenjährig vertrat Donkey Boy das DWB ebenfalls bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Sechsjährig hatte er einen schlechten Tag erwischt. Aber im vergangenen Jahr war er wieder vorne dabei und holte Silber.

Donkey Boy ist ein Sohn des Dancing Hit aus einer Mutter, die von dem Grand Prix-erfolgreichen Michellino-Sohn Milan abstammt. Weiter geht’s im fallenden Pedigree mit dem Halb-Trakehner Kawango (v. Ibikus) und dem Abglanz-Enkel Allegro. Drumhead xx bringt Vollblut ins Spiel, und der Schwede Gaspari galt seinerzeit als einer der populärsten Dressurpferdevererber überhaupt, der unter anderem Liselott Linsenhoffs Olympiasieger Piaff brachte.

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