Paul Estermanns Spitzenpferde weg, Lord Pepsi nun für Brasilien am Start

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Paul Estermann und der Oldenburger Lord Pepsi (© von Korff)

Der wegen Tierquälerei verurteilte Schweizer Springreiter Paul Estermann hat seine besten Pferde verloren. Spitzenpferd Lord Pepsi springt künftig für Brasilien, andere von Estermanns Pferden gehen an einen anderen eidgenössischen Reiter.

Seit dem 14. Januar hat Lord Pepsi offiziell brasilianische Besitzer. Seit 2012 trug der 14-jährige Lord Pezi-Sohn aus der Zucht von Gottfried Vorwerk Paul Estermann zu zahlreichen Erfolgen. So waren sie beim Weltcup-Finale 2018 am Start und bei den Europameisterschaften 2019. 2016 gehörten sie zum Team beim FEI-Nationenpreis-Finale.

Und wie Stud for Life berichtet, ist Lord Pepsi nicht das einzige Pferd, das nicht mehr bei Paul Estermann steht. Tatsächlich stellte Bryan Balsiger in Leipzig die neunjährige Kashmir van het Schuttershof-Tochter Babylon des Erables vor, die vorher unter Estermann im Einsatz war.

Paul Estermann war jüngst von einem Schweizer Gericht wegen Tierquälerei verurteilt worden. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, weil Estermann Berufung eingelegt hat. So lange gilt die Unschuldsvermutung. Den Schweizer Elitekader hat der Springreiter schon vor einer Weile verlassen.

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