Totilas‘ Diagnose bekannt

Matthias Alexander Rath und Totilas

Sjef Janssen, der Trainer von Matthias Alexander Rath und Totilas, hat Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des Hengstes bekannt gegeben.

Im Interview mit dem holländischen Nationalfernsehen hat Sjef Janssen bekannt gegeben, dass Totilas „ein Knochenödem“ hat. Der Vorsitzende des Dressurausschusses am DOKR, Klaus Roeser, bestätigte diese Aussage. Was genau sich hinter dieser Formulierung verbirgt, konnte Roeser nicht sagen: „Ich bin kein Tierarzt.“ Auf Rückfrage bei einem FEI-Veterinär erhielten wir die Information, dass diese Problematik derzeit immer häufiger diagnostiziert wird. Knochenödeme können nur mittels MRT erkannt werden. Auf Kongressen ist das Phänomen derzeit ein großes Thema. Die Ursache ist Stress für den Knochen. Eine allgemeingültige Therapie und Prognose gebe es nicht, das müsse man von Fall zu Fall entscheiden.

Janssen sagte jedenfalls dem NOS, der Hengst müsse definitiv vier bis fünf Monate pausieren und fügte an, er hätte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dies das Karriereende des 15-jährigen Hengstes bedeutet. Der Fernsehsender zitiert Janssen mit: „Es könnte sein.“

Totilas ging im Grand Prix für die Mannschaftsentscheidung nicht klar und wurde danach zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

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  1. Alice Lehmann

    ….Totilas… ein wunderschöner Hengst mit einer naturgegebenen Aktion… sind bittere Siegestränen es wert ein Geschöpf so zu behandeln dass dessen Gesundheit und Psyche zugrunde gehen…. dem Hengst mit seinen 15 Jahren würde ich ein artgerechteres Pferdeleben wünschen…. Paul Schockemöhle hat viele seiner Rentnerpferde auf grünen Weiden alt werden lassen….

  2. heide scheffler

    jedem ländlichen reiter würde es stark angekreidet nicht zu erspüren ob sein pferd untaktmäßig geht oder nicht-
    gehört solch unsensibler reiter überhaupt in eine equipe?? ich möchte nur daran erinnern einer bella rose war in caen nichts anzumerken und trotzdem verzichtete isabell werth auf weitere starts und das waren immerhin weltreiterspiele- aber am tiefsten trifft mich, das, und das kann durch cameraaufzeichnungen belegt werden- 2 aus steuergeldern bezahlte bundestrainer da stehen und nicht gesehen haben wollen, was hunderte an zuschauern bereits auf dem vorbereitungsplatz sahen?? vielleicht stünde es den spring und dressurteams gut zu gesicht sich einmal bei den buschis zu informieren, warum es da so pferdefreundlich und trotzdem erfolgreich läuft- ebenso bin ich enttäuscht von paul schockemöhle, bei allem was ihm immer nachgesagt wird, ich kenne ihn nur als fairen horseman- und er wußte immer genau wann der zeitpunkt war seine pferde aus dem sport zunehmen- hat er als leasinggeber der sportl. nutzungsrechte darauf keinen einfluß mehr??

  3. S.Lechonitis

    Es ist sehr traurig dass Totilas war verletzt und niemand hat den mut Ihm zu stoppen.Er hat alles verdient.Er hat verdient eine sportiche Auf wiedersehen in einem farewell Gala.Das ist dass Minimum,verlangt vom Besitzer und Trainer.

  4. Elke

    Genau so sehe ich das auch..als Reiter sollte e4 sich schàmen …und alle die es auf dem abreiteplatz auch sahen….wo ist euer herz…..für diesen tollen Hengst der euch alles gab sogar mit schmerzen..


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