Weltcup-Sieger Alamo künftig unter seinem mexikanischen Besitzer

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Alamo unter Steve Guerdat (SUI) in Göteborg 2019 (© Pauline von Hardenberg)

Es war nur ein kurzes Vergnügen, das der für Israel startende Daniel Bluman mit Steve Guerdats Weltcup-Sieger Alamo hatte.

Ein ziemliches Hin und Her ist das mit Alamo, der den Weltranglisten-Ersten Steve Guerdat 2019 zu dessen drittem Weltcup-Sieg trug. Der nun 14-jährige KWPN-Wallach v. Ukato ist in mexikanischem Besitz und hatte auch seine ersten internationalen Auftritte unter mexikanischer Flagge.

Im Herbst 2017 ging er dann zu Steve Guerdat, der mit ihm Platzierungen in Rom, Aachen, Spruce Meadows, bei Nationenpreisen usw. sammelte. Ein Highlight der gemeinsamen Karriere war neben dem Weltcup-Finale auch der Sieg im Rolex Top Ten Finale von Genf 2018.

Auch nach dem Weltcup-Erfolg in 2019 gab es noch mehrere Triumphe, etwa im Großen Preis des CSI5* von Waregem. Oder der dritte Platz im Weltcup-Springen von Verona.

Doch zum Jahreswechsel 2019/2o2o beschloss Gerardo Pasquel Mendez seinen Superstar wieder selbst zu reiten. Er stellte ihn in Mexiko und den USA vor. Der Erfolg blieb allerdings aus.

Dann überließ Gerardo Pasquel Mendez Daniel Bluman den Beritt. Er und Alamo waren von September 2020 bis Mitte Januar 2021 in elf Springen am Start und holten beim CSI4* in Wellington einen dritten und einen zweiten Platz.

Nun soll Alamo also erneut zurückgehen nach Mexiko. Das berichtet Worldofshowjumping.com. Demnach will Gerardo Pasquel Mendez den Rappen nun wieder selbst reiten. Für Daniel Bluman ein großer Verlust, wie er gegenüber den Kollegen zugab.

„Mit Alamo zu arbeiten, war eine fantastische Erfahrung.“ Normalerweise bilde er seine internationalen Pferde selbst aus. Daher sei es für ihn und sein Team sehr lehrreich gewesen, Alamo zu integrieren. Mit ihm zu arbeiten sei „ein absolutes Vergnügen“. Er habe eine „wunderbare Arbeitseinstellung“. Fazit Bluman: „Einen Champion wie ihn zu reiten, der von einem anderen großen Champion ausgebildet worden ist, war eine wirkliche Ehre.“