Piber: Doppelgold für Deutschlands Einspänner bei den Weltmeisterschaften

Dieter Lauterbach hat bei der WM in Piber, Österreich, bewiesen, dass er der beste Einspännerfahrer der Welt ist. Und nicht nur er holte Gold, sondern das deutsche Team ebenfalls.

Das von der UNESCO vor kurzem zum nationalen immateriellen Weltkulturerbe ernannte Lipizzanergestüt Piber war am Wochenende Schauplatz der Weltmeisterschaften der Einspännerfahrer. Dieter Lauterbach und Dirigent hatten sich nach dem Platz vier im Marathon in der Gesamtwertung nach ganz vorne gearbeitet. Der Marathon hatte Pferden und Fahrern in den Hügeln von Piber alles abverlangt. Siegerin wurde hier die Polin Weronika Kwiatek mit Bartnik, die am Ende Silber gewann, da Lauterbach die besseren Leistungen in Dressur und Kegelfahren ablieferte. So war ihm sein erstes WM-Gold sicher. Bronze hinter Kwiatek ging an die Niederländerin Saskia Siebers mit Axel. Dieter Lauterbach sagte später: „Das war ein wunderbares Turnier mit fairem Sport und großartiger Stimmung. Ich habe schon einige Medaillen gewonnen, aber Einzelgold ist wieder etwas ganz besonderes!“

Mit Lauterbach im Team fuhren Marlen Fallak und Tessa sowie Jens Chladek mit Cheyenn. Fallak hatte die Dressur gewonnen und damit den Grundstein für den Mannschaftssieg gelegt. Am Ende belegte sie Rang 13 und Jens Chladek wurde 16. Silber ging nach Polen, Bronze an die Schweiz. „Ein tolles Ergebnis, wir freuen uns riesig!“, berichtete der begeisterte Equipechef Friedrich Otto-Erley. Dabei war die Konkurrenz groß: 75 Teilnehmer aus 23 Nationen waren in Piber am Start.

Die Einzelfahrer, Claudia Lauterbach mit Velten und Lars Krüger mit Adonis an den Leinen, belegten die Plätze 18 bzw. 43.

Die Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

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