Budapest: Nationenpreissieg für Tschechien, Rang sechs für Deutschland

Mit einigen Nationenpreis-Neulingen war Bundestrainer Heiner Engemann in die ungarische Hauptstadt zum CSIO3* gereist. Sie haben ihre Zielvorgabe erfüllen können. Für einen der vorderen Plätze unter den 13 Mannschaften hat es allerdings nicht gereicht.

Dabei war die Fehlerquote insgesamt recht hoch. Mit 20 Fehlern war das Team aus Tschechien noch das Beste, wobei die mit Caleri II holsteinisch berittene Zuzanna Zelinkova zweimal fehlerfrei blieb. Damit war sie eine von nur zwei Reitern des Nationenpreises, denen das gelang.

Zweitbestes Team waren die Norweger mit 24 Fehlern. Einen mehr hatten die Belgier auf dem Konto, die damit Rang drei belegten. Für Belgien ritt der zweite Doppelnuller: Hendrik Denutte auf Green Sleeps Orange.

Für Deutschland gab es insgesamt 36 Strafpunkte. Das Team setzte sich zusammen aus Marcel Marschall auf Fenia van Klapscheut (4/4), Hendrik Dowe mit Deauville (8/8), Frederick Troschke auf Charis (4/10) und Gerrit Schepers mit Czerny (10/8).

Equipechef Engemann kommentierte: „Zielvorgabe war es, die zweite Runde zu erreichen, was auch gelang. Frederick Troschke mit Charis lieferte bei seinem ersten Nationenpreis in der Altersklasse der über 21-Jährigen eine gute erste Runde ab und hatte im zweiten Umlauf großes Pech, dass er seine zehn Strafpunkte allesamt am letzten Hindernis kassierte. Auch für Hendrik Dowe war das der erste Nationenpreis im Seniorenlager. Für die jungen Leute war das heute eine wertvolle Erfahrung und sie haben sich in den beiden technisch anspruchsvollen Runden achtbar geschlagen. Wie schwer der Parcours war, zeigen ja auch die Ergebnisse der Mannschaften, die ganz vorn platziert waren. Nur wenn wir unseren jungen Nachwuchsreitern auch mal die Chance geben, in einem Nationenpreis zu starten, können sie die Erfahrungen und Routine sammeln, die für größere Aufgaben notwendig sind.“