CES Valencia Tour: Mariano Martinez Bastida siegt erneut im Großen Preis

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Konnte sich schon zum zweiten Mal über den Sieg im Großen Preis von Valencia freuen: Der Spanier Mariano Martinez Bastida mit Beaute de Berni. (© Fotistica)

Palmen, Sonne satt und frühlingshafte Temperaturen scheinen ihm zu liegen: Der Spanier Mariano Martinez Bastida konnte sich am Sonntag wiederholt den Großen Preis bei der neuen CES Valencia Tour sichern. Auf Platz drei ritt die deutsche Springreiterin Katharina Werndl.

Schon Ende Februar gab es im Großen Preis von Valencia kein Vorbeikommen an Mariano Martinez Bastida. Am gestrigen Sonntag wiederholte der Spanier seinen Triumph: Im Sattel der neunjährigen Stute Beaute de Berni lieferte er im Stechen die schnellste fehlerfreie Runde ab. Nach 35.16 Sekunden stoppte die Uhr für den 36-Jährigen, der im vergangenen Jahr Vierter bei den Spanischen Meisterschaften werden konnte. Auch in den weiteren Prüfungen in Valencia führte Martinez Bastida bereits mehrfach die Ehrenrunde an. Die neue Turnierserie im Süden stellen wir übrigens im St.GEORG 4/2019 ganz ausführlich vor.

Auf Platz zwei sprang Laura Roquet Puignero aus Spanien mit ihrer Stute Sandi Piugroq. Die Diamant de Semilly-Tochter galoppierte nach 36.09 Sekunden über die Ziellinie. Die dritte fehlerfreie Runde im Stechen gelang Katharina Werndl aus Egenhofen (0/36,76). Die bayerische Amazone hatte den dreizehnjährigen Lord Pezi-Nachkommen Pezi Baer für das Weltranglistenspringen gesattelt. Ebenfalls noch im Geld war Mike Patrick Leichle mit seinen Pferden Salitaire und Zara. Er belegte nach jeweils einem Abwurf im Normalparcours Rang sieben und zwölf.

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Auf Platz drei sprang die bayerische Springreiterin Katharina Werndl mit Pezi Baer. (© Fotistica)

Spanisch-Deutsch-Japanisches Podium am Samstag

Das wichtigste Springen am Samstag lag ebenfalls fest in spanischer Hand. Hier siegte Estrat Mateu mit Bentley, der sich als einer von nur zwei Reitern für das Stechen hatte qualifizieren können. Auf dem zweiten Platz landete Mike Patrick Leichle mit Champion, einem neunjährigen Comme il faut-Nachkommen. Dahinter rangierte Takashi Haase mit Papagena, der im Umlauf zwar die schnellste Zeit geliefert hatte, allerdings einen Abwurf in Kauf nehmen musste.

Über das gute Abschneide des Japaners dürfte sich auch Herbert Ulonska, dessen Agentur Equestrian Sport Events für die Organisation der CES Valencia Tour verantwortlich ist, besonder gefreut haben. Haase startet zwar weiterhin für sein Heimatland, ist aber als Chefbereiter auf Ulonskas Hengststation Maas J. Hell in Schleswig-Holstein beheimatet.

Alle Ergebnisse von der CES Valencia Tour finden Sie hier.

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