Großer Preis von Paris: Edwina Tops-Alexander vorne

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Großer Preis von Paris: Edwina Tops-Alexander siegte auf California. (© Christophe Bricot)

Die Australierin Edwina Tops-Alexander setzte sich nach einem spannenden Stechen vor die Französin Penelope Leprevost und den Iren Bertram Allen. Ludger Beerbaum und Christian Ahlmann werden Vierter und Fünfter.

Das Stechen im Großen Preis von Paris hätte nicht spannender sein können und die Siegerin konnte ihr Glück am Ende kaum fassen: „Ich kann es noch gar nicht glauben. Es war ein extrem schwerer Parcours und ich war froh, als Letzte im ersten Umlauf reiten zu dürfen. Ich hab mir vorher genau ansehen können, wo Fehler gemacht werden“, erklärte Siegerin Edwina Tops-Alexander. Die Australierin ritt auch als Letzte ins Stechen und legte eine schnelle und zugleich stilistisch schöne Runde auf ihrer zehnjährigen Stute California v. L’Esprit hin. 41,36 Sekunden reichten für das Preisgeld von 132.000 Euro. Zweite wurde die Französin Penelope Leprevost auf Vagabond de la Pomme. Nach 41,44 Sekunden stoppte die Zeit. „Ich hab versucht nicht allzu viel Gas zu geben und fehlerfrei zu bleiben“, betonte die Zweitplatzierte. Mit der Strategie fuhren beide Amazonen gut, denn der einzige Mann im Stechen, Bertram Allen, war zwar Schnellster, hatte aber am vorletzten Hindernis einen Fehler. Der Ire hatte die 13-jährige Kannan-Tochter Molly Malone gesattelt und ritt den Stechparcours in schnellen 39,20 Sekunden.

Deutsche Reiter gut

Bester Deutscher war Ludger Beerbaum auf seiner Holsteinerstute Chiara. Sie hatten einen Abwurf im ersten Umlauf und wurden damit noch Vierter in 63,73 Sekunden. Christian Ahlmann hatte mit seinem Caritano-Sohn Caribis ebenfalls einen Fehler, war aber langsamer (65 Sekunden) und wurde Fünfter. Mit 10.000 Euro Prämie war auch noch Marcus Ehning als Achter im Geld. Er hatte auf dem zwölfjährigen Hengst Funky Fred einen Abwurf und brauchte 66,37 Sekunden.

Parcourschef Frank Rothenberger baute im ersten Umlauf einen schweren Parcours aus 13 Hindernissen mit kniffeligen Wegen und luftig gebauten Sprüngen. Von 47 Startern im ersten Umlauf erreichten nur 33 Reiter das Ziel.

 

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