Lamprechtshausen: Nationenpreisturnier mit drei zweiten und einem dritten Platz für den deutschen Springnachwuchs

Featurebild Springen

(© www.toffi-images.de)

Tolle Ausbeute der deutschen Nachwuchsspringreiter in Lamprechtshausen! Children, Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter konnten in ihren jeweiligen Nationenpreisen alle unter die Top drei springen. Und Alia Knack feierte noch einen besonderen Erfolg.

Gleich drei Teams bei den U14-Jährigen auf Großpferden, den Children, hatten acht Fehlerpunkte und teilten sich Rang zwei hinter den Niederländern, die sich nur einen Abwurf anrechnen lassen mussten. Die Acht-Fehler-Kandidaten waren Deutschland, Österreich und Tschechien. Für Deutschland ritten Fabio Thielen auf Clarino de Luxe, Tony Stormanns mit Cupido V, Milena Petersen de Cima im Sattel von Waltons Top Flight und Naomi Himmelreich mit Vino v’t Kosterhof Z.

Die Niederländer waren auch im Großen Preis das Maß der Dinge und belegten die ersten drei Plätze. Als Siegerin konnte sich Anouk Tolboom auf Gibroka feiern lassen. Pien de Boer und Fame belegten Rang zwei, gefolgt von Lisa-Marie Arvai und Antonio di Monte. Das beste deutsche Ergebnis im Großen Preis lieferten Fabio Thielen und Clarino de Luxe, die nach einem Abwurf im Stechen Achte wurden.

Ponyreiter

Nicht nur bei den Children, auch bei den Ponyreitern und Junioren dominierten die Niederländer. Den der Ponyreiter gewannen sie allerdings erst im Stechen gegen Deutschland. Beide Equipen hatten zwölf Strafpunkte auf dem Konto nach den zwei Umläufen. Doch die Niederländer blieben im Stechen fehlerfrei, während das deutsche Quartett acht Strafpunkte sammelte. Hier ritten Marlene Becker auf Christoph Columbus, Louis-Fynn Tschischke mit Don Diabolo, Katia Hansjosten auf Crazy Cinderella und erneut Fabio Thielen, diesmal auf Bad Man. Rang drei ging mit 24 Fehlern an Belgien.

Im Großen Preis setzte sich Siebe Leemans aus den Niederlanden auf Voodstock de L’Astree gegen den Belgier Laure Tijskens auf Navayo durch. Rang drei holte Emile Drenth mit Oscar van de Breekerheide wieder in die Niederlande. Beste Deutsche war auf Rang neun Bundestrainer Otto Beckers Tochter Marlene mit ihrem Christoph Columbus.

Junioren

Bei den Junioren setzten sich die Niederländer mit insgesamt 13 Fehlern gegen die Schweiz (20) und Deutschland (21) durch. Die deutschen Farben wurden vertreten durch Julie Thielen auf Dede V, Marie Flick mit Charlott, Sophia Burgtorf im Sattel von Constantin und Alia Knack auf Campari VII.

Im Großen Preis gab es einen Heimsieg durch Österreichs Sally Carina Zwiener im Sattel von Lancardo dank der einzigen fehlerfreien Runde im Stechen. Der Schweizer Linus Hanselmann auf Walk for me KZI lieferte die schnellste Vier-Fehler-Runde und wurde Zweiter. Rang drei ging an die Niederländerin Amber van Marle auf Gregorius v/d Vrendt.

Die Deutschen hatten mit den vorderen Rängen hier nichts zu tun. Das beste Ergebnis lieferte Johanna Zander-Keil im Sattel von Catja mit acht Fehlern.

Junge Reiter

Im Nationenpreis der Jungen Reiter reichten den Schweizern 38 Strafpunkte für den Sieg und Deutschland 55 für Rang zwei. Platz drei holten mit 59 Strafpunkten die Österreicher.

Für Deutschland gingen Celine Friess auf Classic Fashion, Maximiliane Ruppert mit Lorenzo, Michael Brosswitz auf Convent sowie Niels Carstensen im Sattel von Cornflake an den Start.

Der Große Preis wurde zur Beute von Edouard Schmitz auf Balenciana K. Er war der einzige, der den ersten Umlauf fehlerfrei überstanden hatte und siegte somit ohne Stechen. Schnellste Vier-Fehler-Reiterin war Katerina Kucerova auf Anabel van’t Kathof, Rang zwei. Dahinter reihte sich mit Elin Ott auf Remix ein weiteres schweizer Duo ein.

Michael Brosswitz und Convent waren bestes deutsches Paar auf Rang sechs.

Triumph für Alia Knack im EY-Cup

Krönender Abschluss des Turniers war der EY-Cup Grand Prix, der Große Preis des europaweiten Förderprojekts „European Youngster Cup“. Hier waren die erst 17-jährige Alia Knack, die vor drei Jahren noch Vierte bei der EM der Children in Samorin geworden war, und ihr Catoki-Sohn Claus Peter nicht zu schlagen. Der zwölfjährige bayerische Schimmel war der einzige, der auch im Stechen alle Stangen oben ließ.

Platz zwei ging an den Sieger des Junge Reiter-Grand Prix, Edouard Schmitz, diesmal auf dem erst achtjährigen schwedischen Hengst Gamin van’t Nestveldhof v. Chacco Chacco. Thibaut Bollen und Me 2 holten den dritten Platz nach Belgien.

Platzieren konnte sich auch Theresa Kröninger mit ihren gerade mal 16 Jahren. Auf dem KWPN-Hengst Hummer-N v. Quasimodo Z, der seit Anfang des Jahres im Besitz der Familie ist und der sechsjährig im Finale der Weltmeisterschaften der jungen Springpferde im Einsatz gewesen war, wurde sie Sechste.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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