London: Steve Guerdat Schnellster beim Christmas Cracker

Steve Guerdat und Corbinian

Steve Guerdat (SUI) und Corbinian gewannen in diesem Jahr schon das Weltcup Finale in Göteborg (© Pauline von Hardenberg)

Die Letzten werden die Ersten sein: Der Schweizer Steve Guerdat rollte beim Christmas Cracker-Springen in London das Feld von hinten auf und siegte mit dem Cornet Obolensky-Nachkommen Corbinian. Platz zwei und drei gingen an den Iren Anthony Condon und den Spanier Manuel Fernandez Saro.

Lediglich fünf Reiter schafften es in dem 1,60 Meter-Springen ins Stechen. Einer davon war Steve Guerdat, der seinen Westfalen Wallach Corbinian gesattelt hatte. Im ersten Umlauf war Guerdat letzter Starter, so auch im Stechen und seiner Meinung nach, hätte es nicht besser sein können: „Es war perfekt, dass ich im Umlauf und im Stechen als Letzter reiten konnte. Ich wusste was zu tun ist und ich wusste vor allen Dingen, wenn ich gut reite, macht Cornbinian keine Fehler.“ Daran hat sich der braune Wallach gehalten und kam nach 36, 68 Sekunden fehlerfrei ins Ziel. Mit dem zehnjährigen Cornet Obolensky-Sohn gewann Guerdat unter anderem im März das Weltcupfinale in Göteborg.

Weitere Platzierte

Das Nachsehen hatte der Ire Anthony Condon auf dem zehnjährigen Oklund-Nachkommen Balzac. Ebenfalls fehlerfrei aber nach 38,05 Sekunden kamen die Beiden ins Ziel. Der Spanier Manuel Fernandez Saro kam auf U Watch nach 39,85 Sekunden ins Ziel. Mit jeweils vier Strafpunkten kamen die Schwedin Malin Baryard-Johnsson auf H&M Cue Channa und der Ire Betram Allen auf Izzy by Picobello aus dem Stechen. Nicht ins Stechen aber in die Platzierung schafften es die Französin Penelope Leprevoste (6.) und Teamkollege Kevin Staut (7.) sowie die Briten Laura Renwick (8.), Tim Wilcks (9.), Scott Brash (10.) und Michael Whitaker (11.). Laura Kraut (USA) bildete auf Rang 12 das Schlusslicht.

Zu viele Fehler bei den Deutschen

Bester Deutscher war Marcus Ehning mit vier Strafpunkten. Er hatte den zehnjährigen Wallach Gin Chin van het Lindenhof gesattelt. Daniel Deusser verließ den Parcours auf dem neunjährigen Hengst Hidalgo v.Quadrillo mit 16 Strafpunkten. Kein Grund traurig zu sein, denn am Donnerstag gewannen Deusser und Hidalgo bereits die Santa Stakes.

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