Mannschaftsolympiasiegerin Malin Baryard-Johnsson gewinnt Global Tour Grand Prix von Rom, Ahlmann Zweiter

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Malin Baryard-Johnsson und Indiana (© LGCT)

Malin Baryard-Johnsson und ihre Olympia-Stute Indiana haben ihre Spitzenform in diesem Jahr auch beim Global Champions Tour Grand Prix von Rom demonstriert.

Elf Paare hatten das Stechen um den Global Champions Tour Grand Prix von Rom erreicht, sieben blieben ein zweites Mal fehlerfrei. Malin Baryard-Johnsson und ihre 13-jährige belgische Kashmir van Schuttershof-Tochter Indiana hatten ja schon vor wenigen Wochen bei den Olympischen Spielen in Tokio maßgeblichen Anteil am Mannschaftsgold der Schweden. In Rom knüpften die beiden nahtlos an die Olympiaform an: fehlerfrei in 36,74 Sekunden kamen sie durchs Stechen. Schneller ging es nicht, wenn man nicht einen Abwurf riskieren wollte. Damit hat sich Baryard-Johnsson nicht nur die 99.000 Euro für den Sieg in Rom, sondern auch einen Startplatz beim großen Finale der Global Tour in Prag gesichert, wo die Sieger der einzelnen Etappen noch einmal aufeinander treffen.

Platz zwei war ein großer Erfolg für Christian Ahlmann auf dem erst neunjährigen Emerald-Sohn Mandato van de Neerheide. Vor zwei Wochen in Hamburg hatte der Wallach noch 16 Strafpunkte im Großen Preis. Heute blieben sie zweimal null und waren mit 37,82 Sekunden zudem auch noch schnell unterwegs. Für Mandato war das die erste Top drei Platzierung in einem Global Champions Tour-Grand Prix.

Dritter wurde der Niederländer Harrie Smolders auf dem Holsteiner Wallach Monaco v. Cassini II. Die beiden waren gerade mal sieben hundertstel Sekunden langsamer als Ahlmann.

Der Neu-Belgier Abdel Said, der ja eigentlich Ägypter ist, aber nach Krach mit seinem Verband beschlossen hat, für seine Wahlheimat zu reiten, wurde Vierter auf dem zehnjährigen Franzosen Bandit Savoie v. Qlassic Bois Margot (0/38,09).

Dahinter platzierten sich die Olympiamannschaftskollegen der Siegerinnen, Henrik von Eckermann und sein elfjähriger Edward-Sohn King Edward. Mit 38,63 Sekunden waren die beiden etwas schneller als von Eckermanns Schülerin Evelina Tovek auf Winnetour de la Hamente Z (40,41) und Jur Vrieling (NED) auf dem Holsteiner Lasino-Sohn Long John Silver (0/47,40).

Schnellster Reiter im Stechen mit vier Fehlern war in 36,31 Sekunden der Ire Michael Pender auf dem Cavalier Royale-Sohn Calais.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.