Pieter Devos gewinnt das Global Champions Tour-Springen von Miami 2019

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Die Überflieger der Global Champions Tour von Miami 2019: Pieter Devos und Claire Z. (© LGCT/Grasso)

Genau ein Viertel der Starter im Global Champions Tour Grand Prix von Miami hatten es ins Stechen geschafft, darunter auch die einzigen beiden deutschen Springreiter. Doch der Sieg ging mit hauchdünnem Vorsprung an den Belgier Pieter Devos, der nun gleich doppelten Grund zur Freude hat.

Denn mit den Punkten für den ersten Platz ist Pieter Devos nun auch der Führende der Global Champions Tour-Gesamtwertung. Ehe es so weit war, wartete allerdings eine ziemliche Herausforderung auf ihn und die elfjähriger Zangersheider Clearway-Tochter Claire Z im Parcours von Uliano Vezzani.

Nicht zuletzt wegen der Konkurrenz, die ebenfalls das größte Stück vom Kuchen abhaben wollte, etwa Harrie Smolders (NED), Edwina Tops-Alexander (AUS) und die beiden Deutschen Christian Ahlmann und Daniel Deußer.

Am Ende gelang Devos und Claire die schnellste von lediglich drei strafpunktfreien Runden im Stechen. Nach 37,38 Sekunden stoppte die Uhr, vier hundertstel Sekunden schneller als der Tour-Gesamtsieger von 2017, Harrie Smolders mit Championatspferd Don VHP Z. Ziemlich genau eine Sekunden mehr benötigte die Schwedin Malin Baryard-Johnsson mit ihrer Kashmir van Schuttershof-Tochter Indiana, Rang drei.

Pieter Devos meinte anschließend: „Ich bin so glücklich, wie meine Stute gesprungen ist. Sie war in allen Springen fehlerfrei.“ Dies war nicht der erste Global Tour-Erfolg für die beiden. Auch in Mexiko Stadt konnten sie ein Springen gewinnen. Das freut den 33-Jährigen ganz besonders, denn: „Sie springt unglaublich seit zwei Wochen und auf total unterschiedlichen Plätzen, sowohl in Mexiko auf Rasen als auch hier auf Sand.“

Er setzt große Hoffnungen in sie: „Sie ist erst elf Jahre alt und hat viel Energie. Da wird noch einiges kommen, jetzt, wo ich sie verstehe und sie bis zum Ende des Parcours ruhig zu halten. Ich freue mich wirklich auf die Zukunft mit ihr.“

Exakt dieselbe Zeit wie der Sieger stand bei Australiens Edwina Tops-Alexander auf California an der Anzeigetafel, jener l’Esprit-Tochter, mit der sie im Dezember den ersten Global Champions Tour-Super Grand Prix gewonnen hatte. Doch ein Abwurf bedeutete Platz vier für die Frau von GCT-Erfinder Jan Tops.

Ebenfalls einen Abwurf hatte Olivier Philippaerts auf dem KWPN-Hengs Extra v. Berlin, Rang fünf. Dahinter folgten drei Paare mit jeweils acht Fehlern. Dazu zählten auch die beiden Deutschen. Dabei hatten Daniel Deußer und der OS-Wallach Calisto Blue v. Chacco Blue sogar die schnellste Zeit aller Paare im Stechen, 36,90 Sekunden, aber das nützte dann freilich nichts, Platz sechs.

Scott Brash (GBR) und Hello Mr. President reihten sich auf Rang sieben ein vor Christian Ahlmann und Take A Chance On Me Z.

Heimsieg  für die Celtics

Die Miami Celtics wurden durch zwei Reiter von der grünen Insel vertreten, Shane Breen auf Ipswich van de Wolfsakker und Michael Duffy im Sattel von Quintano. Mit insgesamt sechs Strafpunkten setzten sie sich knapp gegen die St. Tropez Pirates in Gestalt von Athina Onassis auf MHS Going Global und Pieter Devos mit Claire Z und Espoir durch. Acht Fehler standen auf dem Konto der drittplatzierten Berlin Eagles, für die Malin Baryard-Johnsson auf Indiana und Emil Hallundbaek (DEN) mit Chalisco an den Start gingen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

 

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