Riesenbeck: Großer Preis an Frank Schuttert vor Georgie Tame und Marco Kutscher

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2021 hat Riesenbeck International Championatspremiere (© facebook.com/Riesenbeck International)

Der Niederländer Frank Schuttert war der Mann des Tages gestern beim CSI2* in Riesenbeck und die Britin Georgia Tame und Marco Kutscher teilten sich Rang zwei.

Das hat man auch nicht so oft – zwei Reiter, die einen Stechparcours in exakt der gleichen Zeit bewältigen. Doch so geschah es am Wochenende beim CSI2* in Riesenbeck. Sowohl Marco Kutscher auf seinem elfjährigen Westfalen-Hengst Charco v. Chin Quin als auch die Britin Georgia Tame mit dem Nonstop-Sohn Ascot brauchten 44,92 Sekunden, um die Entscheidung um den Großen Preis von Riesenbeck fehlerfrei hinter sich zu bringen. Das war schnell, aber Schuttert war schneller.

Der Niederländer Frank Schuttert, der als Bereiter im Stall von Jos Lansink tätig ist, ritt die neunjährige Bayern-Stute Carolina v. Cornado-Casall in 43,63 Sekunden zum Sieg.

Carolina war im Herbst letzten Jahres an Jos Lansink und die Ashford Farm verkauft worden. Ihre ersten internationalen Turniere ging sie unter Felix Haßmann, dann saßen kurzfristig Jens Heine und Benjamin Wulschner im Sattel (unter dem sie den bis Riesenbeck ersten und einzigen internationalen Sieg feierte), ehe der Brite Joseph Clayton sie vorstellte. Seit Beginn 2020 ist nun also Frank Schuttert ihr Reiter.

Finale Kleine Tour

Vor dem eigentlichen Großen Preis stand noch das Finale der Kleinen Tour auf dem Programm. Hier hatte Gerrit Nieberg auf der zehnjährigen Hannoveraner Stute Centucky die Nase vorn, die man als echtes Familienpferd bezeichnen kann. Ihr Vater Contagio war jahrelang Gerrits bestes Pferd, ehe er vor kurzem aus dem Sport verabschiedet wurde. Muttervater Giorgio hat Gerrits Vater, Mannschaftsolympiasieger Lars Nieberg, zu diversen Erfolgen getragen. Lars Nieberg ist auch Züchter und Besitzer von Centucky.

In Riesenbeck war Centucky mit 30,07 Sekunden die Schnellste, als es gegen die Uhr ging in dem Zwei-Phasen-Springen über 1,35 Meter. 0,14 Sekunden langsamer war die erst achtjährige Los Angeles-Tochter Athletica mit Justine Tebbel im Sattel.

Für Angola reitet der Drittplatzierte, der erst 19-jährige Rodney Jongschaap auf dem elfjährigen Hannoveraner Wallach Monsoon Monday v. Montender. Die zwei waren 30,40 Sekunden schnell.

Alle Ergebnisse aus Riesenbeck finden Sie hier.