Stuttgart: Vierter Masters-Sieg für Ludger Beerbaum

Irgendwie wurde es mal wieder Zeit, dass Ludger Beerbaum ein großes Springen gewinnt! In Stuttgart war es nun so weit.

Im Sattel des 15-jährigen KWPN-Hengstes Chaman, einem der großartigen Nachkommen von Rodrigo Pessoas Olympiasieger Baloubet du Rouet aus einer Mutter v. I love You und damit auf Almé Z ingezogen, gelang Beerbaum zusammen mit vier weiteren Paaren der Einzug ins Stechen des 1,55 Meter-Springens. Unter diesen fünfen waren noch zwei weitere Deutsche, aber nur zwei Paaren gelang an diesem Tag eine zweite fehlerfreie Runde. Dabei hätte Beerbaums Zeit von 37,63 Sekunden ohnehin gereicht, um sie alle zu schlagen. Für Beerbaums vierten German Masters Sieg nach 1996, 1996 und 2005 gab es einen Mercedes GLK 350 Off Roader.

Platz zwei ging an den Sieger der Weltcup-Qualifikation im vergangenen Jahr, Lokalmatador Hans-Dieter „Hansi“ Dreher im Sattel des 13 Jahre alten Hannoveraner Hengstes Embassy II v. Escudo-Silvio. Für ihren Null-Fehler-Ritt benötigten sie 37,96 Sekunden. Knapp 15.000 Euro waren der Lohn für die Mühen.

Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) wurde Dritter im Sattel des zehnjährigen Oldenburgers Concetto Son v. Concetto-Drosselklang II. Auf Rang vier folgte Marco Kutscher mit dem elfjährigen Westfalen Cornet’s Cristallo v. Cornet Obolensky-Pilot. Sie beide hatten jeweils einen Abwurf. Bei dem Fünftplatzierten, Irlands Bertram Allen auf dem erst achtjährigen Belmonde v. Ovidius-Kenwood, wurden es zwei.

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