U25 Springpokal Premiere in Wiesbaden an Nicola Pohl

Springen

(© www-toffi-images.de/von Korff)

Zum ersten Mal machte der U25 Springpokal Station beim Wiesbadener Pfingstturnier. Die Siegerin der zweiten Etappe kommt aus Hessen. Es war also gewissermaßen ein Heimsieg.

Nur zwei Paare blieben im Normalparcours fehlerfrei und in der Zeit. So machten Nicola Pohl mit dem Hengst Bibenbreaker und Jan Andre Schulze Niehues das Stechen unter sich aus. Hier waren Pohl und ihr elfjähriger Heartbreaker-Sohn dann noch einmal richtig gut in Form und lieferten eine fehlerfreie 40,81 Sekunden-Runde.

Jan Andre Schulze Niehues hatte den OS-Wallach Benedikt v. Balou du Rouet mit nach Wiesbaden gebracht. Nach einem super ersten Umlauf lief es im Stechen dann nicht mehr ganz so rund. Zwei Abwürfe und 42,98 Sekunden bedeuteten einen klaren Sieg für Nicola Pohl, die damit nun auch beim CHIO Aachen an den Start gehen darf. „Ich wusste, dass ich nur diese einzige Chance habe, mich für Aachen zu qualifizieren, und es freut mich unheimlich, dass das hier so super geklappt hat. Es war wirklich etwas Besonderes für mich, in Wiesbaden reiten zu dürfen“, freute sich die 21-jährige Studentin.

Knappe Zeit

Drei Reiter blieben im ersten Umlauf zwar fehlerfrei, kassierten aber Zeitstrafpunkte. Dazu gehörte auch die Vorjahressiegerin der Serie beim Finale in Aachen, Kendra Claricia Brinkop auf dem NRW Landbeschäler À la Carte. Sie wurde Vierte hinter Philipp Battermann auf dem Holsteiner Claristo v. Clarimo. Auch Tim-Uwe Hoffmann und Canton v. Cassini – ebenfalls holsteinisch gezogen – blieben ohne Abwurf.

Startplätze heiß begehrt

Mannheim, Wiesbaden, Balve und schließlich Aachen – der U25 Springpokal bietet dem Nachwuchs bei den größten Turnieren Deutschlands Seite an Seite mit den besten Reitern der Welt vor großem Publikum zu reiten und hier Erfahrungen zu sammeln. Heiner Engemann weiß, dass das eine große Herausforderung ist. Dass Wiesbaden nun Teil der Serie ist, freut ihn besonders: „Die jungen Reiter lernen hier unheimlich viel. Es ist die einzige Qualifikation, bei der auf Rasen geritten wird und die Atmosphäre hier im Schlosspark ist sehr besonders. Man hat heute gesehen, dass die Zeit auf diesem großen Platz eine große Rolle gespielt hat. Das war nicht einfach. Aber die Reiter haben das super gemacht und wir haben heute tollen Sport gesehen.“

Fast 70 Nachwuchsreiter hatten ihre Bewerbung abgegeben, um beim U25 Springpokal der Familie Müter dabei sein zu können und die Chance zu haben, beim Finale in der Aachener Soers zu reiten. Die beiden Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann hatten nun die große Aufgabe, aus diesen fast 70 Bewerbungen 18 Reiter auszuwählen, die schlussendlich um den U25 Springpokal reiten. Die besten 20 Reiter aus den Qualifikationen dürfen in die Soers. Und wer im Finale gewinnt, ist direkt für das Finale des European Youngster Cup qualifiziert. Zudem stellen die Bundestrainer aus den Teilnehmern eine Mannschaft für den Nationenpreis in Samorin (SVK) zusammen.

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