USA versus Europa – der Rider Masters Cup, ein neues Format im Springsport

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Rider Masters Cup

EEM, die Agentur, die auch die Longines Masters verantwortet, hat sich eine neue Springprüfung ausgedacht: den Rider Masters Cup.

Organisiert wird das Ganze zusammen mit der Europäischen Reiterlichen Vereinigung (EEF). Die Idee ist folgende: ein europäisches und ein US-Amerikanisches Team treten gegeneinander an. Der Austragungsort wechselt von Saison zu Saison zwischen Europa und den USA. Der erste Rider Masters Cup soll bereits dieses Jahr stattfinden, am 2. Dezember in Paris. Weiter geht es am 28. April in New York.

Der Modus

Geritten werden jeweils zwei Umläufe über 1,55 und 1.50 Meter. Die erste Runde ist ein Zeitspringen. Die zweite zwar ebenfalls, aber hier werden gefallene Stangen in drei Strafsekunden umgerechnet, die zu der benötigten Zeit hinzukommen. Die Reiter dürfen hier andere Pferde einsetzen, beispielweise die, die sie sonst in Zeitspringen einsetzen.

Anders als in Nationenpreisen zählt nicht nur das Endergebnis der Mannschaft, sondern die zehn Reiter treten jeweils in einem Zweikampf gegeneinander an und jedes gewonnene Duell gibt Punkte. Der Teamchef der schwächeren Mannschaft aus der ersten Runde darf aussuchen, wen er als erstes auf die Reise schickt. Dafür hat der andere Mannschaftsführer die Wahl, wen er als Gegner aufstellt. Das wechselt dann in der nächsten Runde.

Im ersten Umlauf bringt jedes gewonnene Duell einen Punkt. Im zweiten werden zwei Punkte pro Sieg verteilt.

Teamchef der Amerikaner wird Robert Ridland. Philippe Guerdat führt die Europäer in das Duell.

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