Wellington: Eric Lamaze gewinnt 130.000 $ Grand Prix vor Michaels-Beerbaum

Eric Lamaze und die Stute, die alles springen kann, wenn sie den nötigen Schwung hat: Fine Lady, einst Paradeross von Holger Wulschner, jetzt unter dem Olympiasieger von 2008 unter anderem Siegerin im Preis von Europa und im Preis von NRW beim CHIO Aachen.

Eric Lamaze und Fine Lady (© Pauline von Hardenberg)

Eric Lamaze und die unglaubliche Fine Lady haben einmal mehr zugeschlagen, diesmal beim Winter Equestrian Festival in Wellington. Und Meredith Michaels-Beerbaums Comanche macht Fibonacci langsam Konkurrenz im Stall.

Wer hätte das gedacht, dass aus der kleinen Hannoveraner Stute Fine Lady v. Forsyth, deren Stern mit Holger Wulschner im Sattel aufging, eines Tages eines der besten Springpferde der Welt werden würde! Daran hatte noch nicht einmal ihr heutiger Reiter Eric Lamaze gedacht. Er glaubte, in Fine Lady ein gutes Pferd für Zeitspringen im Stall stehen zu haben. Aber die nun 14-jährige Hannoveraner Stute wurde besser und besser. Vorläufiger Höhepunkt war die Saison 2016. Nachdem die Stute im Rahmen des CHIO Aachen die Preise von Europa und NRW gewann, holten sie Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio den Janeiro. Dass mit ihr auch in der Saison 2017 zu rechnen sein wird, zeigte die Stute im mit 130.000 US-Dollar dotierten Adequan Grand Prix von Wellington.

Chief auf dem Vormarsch

Über Platz zwei konnte sich Meredith Michaels-Beerbaum umso mehr freuen, als da sie im Sattel ihrer Zukunftshoffnung Comanche saß. Der nun elfjährige Coupe de Coeur-Sohn genannt „Chief“ konnte im Oktober in Helsinki bereits Rang drei in der Weltcup-Qualifikation holen. Nun ließ der OS-Wallach Spaniens Sergio Alvarez Moya im Sattel der neunjährigen französischen Ninio de Rox-Tochter Unicstar D’Laumone hinter sich.

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