Ingrid Klimkes Abschiedsbrief für Chris Bartle

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Ingrid Klimke und Chris Bartle bei der EM 2013 in Malmö. (© Toffi)

Ingrid Klimke ist eine der besten Ausbilderinnen der Welt, eine Ikone. Auf ihrer Website hat sie einen Brief an den Mann veröffentlicht, dem sie selbst so manches Wissen verdankt, das sie nun weitergeben kann. Eine Hommage an einen großartigen Trainer von einer bescheidenen Reiterin.

In dem Brief berichtet die Reitmeisterin unter anderem, wie Chris Bartle ihr Reiten im Gelände verändert hat. Und was sie mit ihm alles beim Pferde ausprobieren erleben durfte „There are plenty more fishs in the sea!“), ehe sie endlich den zweifachen Mannschaftsolympiasieger Butts Abraxxas alias Braxxi fand.

Aber auch beim Dressurtraining habe er ihr wahnsinnig geholfen. Überhaupt konnte sie es den Winter über kaum erwarten, bis es endlich wieder Frühling wurde und die ersten Stunden mit Chris auf dem Plan standen.

Auch erinnert sie daran, wie Chris Bartle es auf Championaten vermochte, die Mannschaft zu einem Team zusammenzuschweißen. Der Brief ist eine bewegende Danksagung an einen intelligenten Pferdemann von einer begnadeten Reiterin, die nie genug bekommt vom Lernen. Ihre letzten Worte:

Ich wünsche Dir viel Freude bei Deinen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Deine Entscheidung kann ich gut nachvollziehen — wenn auch schweren Herzens.

Den gesamten Brief finden Sie hier.

Zum Hintergrund

Von den Olympischen Spielen 2004 in Athen bis Rio hat der Brite Chris Bartle zusammen mit Hans Melzer den deutschen Vielseitigkeitssport in die Weltspitze gebracht. Zum Jahreswechsel hatte Chris Bartle entschieden, sich dem Training seiner Landsleute in seiner Heimat zuzuwenden. Zuvor hatte er noch das Reiterkreuz in Gold von der FN verliehen bekommen.

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