Ankum: Schockemöhle-Hengst Bretton Woods stellt Preisspitze der AOS-Auktion

Fohlen, Junghengste, bereits gerittene Nachwuchs- und schon ältere Reitpferde sowie Stuten für Zucht und Sport kamen bei der AOS-Auktion in Ankum unter den Hammer, der zweiten Privatauktion von Paul Schockemöhle neben der PSI im Dezember. 220.000 Euro waren der Spitzenpreis.

Den legten Käufer aus Dänemark für einen zweijährigen Sohn des KWPN-Hengstes Bretton Woods an, der in ähnlichen Besitzverhältnissen steht wie Totilas: Zuchtrechte bei Paul Schockemöhle, Sportrechte bei der Familie Linsenhoff. Der Hengstanwärter hört auf den Namen Brillant und stammt aus einer Mutter v. Diamond Hit, deren Mutterstamm auch die Bundeschampionesse Special Diva v. Sir Donnerhall hervorgebracht hat.

Auch den zweithöchsten Zuschlagpreis gab es für einen Hengstanwärter, allerdings einen aus dem Springpferdelager. Mister Albführen v. Memphis-Linton kostete 200.000 Euro. Laut Eurodressage wurden die vom Hofgut Albführen investiert. Allerdings wurde der Hengst aber schon in der Onlinekollektion, die im Vorfeld der Auktion einzusehen war, als „Mister Albführen“ gelistet. 175.000 Euro brachte ein weiteres Springpferd, das bereits sechsjährig ist: Chabello v. Chacco Blue-Baloubet du Rouet, den Kunden aus Mexiko erwarben.

Die teuerste Stute trägt den viel versprechenden Namen Schatztruhe, stammt ab v. Sir Donnerhall-In Extenso (ein Inschallah X-Nachkomme) und brachte 95.000 Euro.

Bestbezahltes Fohlen war ein Hengst v. Grey Flanell-Donnerhall, der ganz nach bewährtem Rezept Greyhall getauft wurde. Kostenpunkt für das Bewegungstalent: 70.000 Euro.

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