Prussendorf: Siegerstuten v. Elfado und Casskeni II

Die Siegerin der dressurbetonten Stuten, Editha v. Elfado

(© Die Siegerin der dressurbetonten Stuten, Editha v. Elfado bei der DSP-Stutenschau 2015)

Sachsen-Anhalts Landgestüt Prussendorf war Schauplatz der DSP-Stutenschau. Das Deutsche Sportpferd war mit mehr als 90 Staatsprämienanwärterinnen vertreten. Hinzu kamen sieben Trakehner Stuten.

Bei den Dressurstuten siegte eine Halbtrakehnerin: Editha v. Elfado, die auf dem Gestüt Radegast von Ralph und Carsten Vogel aus einer Mutter v. Damon Hill-Montezuma gezogen worden war. Hinter ihr rangierte einmal mehr ein herausragender Sprössling des berühmten Neustädter P-Stamms (aus dem auch die legendäre Poetin hervorging): Pioletta v. Fürstenball-Sandro Hit-Brentano II. Platz drei belegte Deena v. De Niro-Samba Hit-Paradiesvogel aus der Zucht von Lutz Jaap in Gumtow, Ortsteil Friedheim.

Schröder

Cassada v. Casskeni II Foto: Schröder

Bei den springbetonten Stuten bewarben sich 31 Pferde um den Titel „Siegerstute“. Am Ende ging er an Cassada, eine Tochter des Neustädter Landbeschälers Casskeni II. Herbert Lichtenberg in Oderaue hatte sie aus einer Mutter v. Azarro-Kurant gezogen. Da in Prussendorf drei- bis sechsjährige Stuten zugelassen sind, konnte die bereits fünfjährige Diarada v. Diarado-Kolibri-Beaujolais (Z.: Sportpferde GbR Klüsener, Wörmlitz) sich als Erste Reservesiegerin einreihen. Auf dem Gestüt Wäldershausen, wo einst Lars Nieberg ansässig war, erblickte die Drittplatzierte das Licht der Welt: Calais v. Contagio-Landadel-Frühlingsball. Der Pferdehof Schwittersdorf aus Salzatal trat als Aussteller auf.

Bei den Trakehner Stuten setzte sich Heavenly Brown durch, mal wieder eine Tochter des Millennium, aus einer Mutter v. Le Rouge-Tivano. Christian Röhr ist Züchter, das Trakehner Gestüt Gut Staffelde in Berlin Aussteller der Stute. Sie setzte sich durch gegen Kendra v. Freudenfest-Exclusiv-Kostolany aus der Zucht und dem Besitz von Sabine Langels in Schäplitz. Katniss Everdeen v. Saint Cyr-Freudenfest-Exclusiv wurde Dritte. Auch sie trat für die Familie Langels aus Schäplitz an, kam aber auf dem im Weserbergland gelegenen Gestüt Hämelschenburg von Beate Langels, sozusagen der Partnerbetrieb von Schäplitz, zur Welt.

Bis zum Alter von sechs Jahren hatten die Stuten auf der vom Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt organisierten Veranstaltung die Chance, bei einem Eintragungsergebnis von mind. 7,5 und einer Stutenleistungsprüfung von mind. 7,0 die Staatsprämienanwartschaft zu erreichen. Das Ergebnis der Vorstellung auf der Staatsprämienschau wird summiert, so dass sich das Gesamtergebnis wiederum aus der Division der Summe durch drei ergibt und 7,5 oder besser für den Titel der Staatsprämie ergeben muss.

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