BuCha 2019 sechsjährige Dressurpferde: Zonik und Rock Forever stellen die Sieger

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Zum Glück und Robin van Lierop bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2019. (© Toffi)

Lasset die Spiele beginnen! Heute war Auftakttag der Bundeschampionate 2019 mit der Qualifikation der sechsjährigen Dressurpferde, bei der in zwei Abteilungen gewertet wurde.

Die erste ging an den Zonik-Sohn Zum Glück unter Robin van Lierop. Sein Weg zum Sieg war frei, nachdem sein Halbbruder Zucchero – Frederic Wandres‘ Vorjahres-Champion und Weltmeister von Ermelo – diesmal nicht dabei ist in Warendorf.

Zum Glück, ein Oldenburger Hengst aus einer Florestan-Bream xx-Mutter, kam auf dem Hof Kasselmann zur Welt. 2017 war er Preisspitze der PSI-Auktion. Für 850.000 Euro wechselte er damals in das RS2 Dressage Center in den Niederlanden. Seitdem sitzt van Lierop im Sattel.

Das Paar war auch bei der WM in Ermelo am Start, wurde Neunter im Finale. Heute führten sie die Ehrenrunde an. Im Trab gaben die Richter ihm eine 9,5, im Schritt die 8,5 und im Galopp eine 9,0. Schlechteste Note war die für die Durchlässigkeit: 7,5. Aber der Gesamteindruck wurde dann wieder mit einem glatten „Sehr gut“ beurteilt. Unter dem Strich kam Zum Glück auf eine 8,7.

Platz zwei teilten sich zwei Paare, die jeweils mit einer 8,4 bewertet worden waren: der Hannoveraner Quaterdance v. Quaterhall-Dancier (Z.: Ulrich Meyer) mit seiner Besitzerin Victoria Hecker im Sattel und der von Melanie Tewes vorgestellte Holsteiner Hengst Caracciola v. Chin Champ (Z.: Miriam-Kathleen Haak, B.: Gestüt Vorwerk). Letzterer war mit einer 9,0 einer von zwei Rittigkeitskönigen des Tages. Das war zugleich auch seine höchste Teilnote.

Das drittbeste Ergebnis von 8,2 erzielten gleich vier Pferde. Für Westfalen tritt die Sir Donnerhall-Feuerschein-Tochter S Rockyna unter Sabrina Geßmann an (Z. u. B.: Claudia Schulz) und auch Finley v. First Selection-Ehrentusch (Z.: Josef Ulmker, B.: Christiane Ulmker) unter Ann-Christin Wienkamp, vertritt das Pferdestammbuch. Die beiden anderen 8,2-Kandidaten sind für Hannover im Einsatz: die Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres, Schöne Scarlett v. Scolari-Londonderry (Z. u. B.: ZG Bouws) mit Leslie Rohrbacher, und der Beneicio-Le Primeur-Sohn Ballando (Z. u. B.: Hermann-Jürgen Rump) unter Eva Möller.

Zweite Abteilung

Bis zum letzten Pferd hatte es nach einem Sieg für den Westfalen Rock’n Roll Boy ausgesehen, einen Rock Forever-Sir Donnerhall-Sohn, der bei Katharina Hadeler zur Welt kam. Vorgestellt wurde der langbeinige Hengst von dem Portugiesen Nuno Palma e Santos, der es auf eine 8,5 mit ihm brachte, wobei Trab, Schritt und Gesamteindruck mit 8,5, die Durchlässigkeit mit 8,0 und der Galopp mit 9,0 bewertet wurden. Der 2015 in Münster-Handorf gekörte Hengst ist sportlich noch recht unbeleckt, ging letztes Jahr die ersten Turniere, allerdings noch ohne Championatseinsatz.

Platz zwei in dieser Abteilung sicherte sich ein weiteres 8,4-Paar: Sandra Kötter auf dem Oldenburger Danubio v. Dante Weltino-Laudabilis (Z.: Esther Wagner). Sie überzeugten in Trab und Galopp mit einer 9,0.

Das zweite Paar mit einer 9,0 für die Rittigkeit waren der Oldenburger Hengst For Final v. For Romance-Dimaggio (Z.: Sarah Kohl) und Stella Charlott Roth. Insgesamt wurden die beiden mit einer 8,3 unter dem Strich Dritte der zweiten Abteilung – eine Platzierung, die sie sich mit dem Westfalen Rock Revolution v. Rock Forerver-Davignon teilten, der bei Bernard Schulze Sutthoff zur Welt kam und von Lars Schulze Sutthoff vorgestellt wurde.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

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