Balve: Nachwuchs-Dressur – Bonheur de la vie zum Nürnberger Burg-Pokal Finale

Sandra Nuxoll-Bonheur-de-la-vie-Balve2019

Sandra Nuxoll und Bonheur de la vie, Balve 2019 (© www.balve-optimum.de)

Jenseits der Meisterschaftsentscheidungen wird auch sonst noch Dressur geritten im Viereck nahe des Schlosses Wocklum in Balve. Sandra Nuxoll und Bonheur de la vie nutzten den Trip zum gräflich Landsberg’schen Anwesen, um sich für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal zu qualifizieren, Dorothee Schneider für zwei Siege mit Quantum vis.

Sandra Nuxoll und Bonheur de la vie v. Bordeaux werden am Wochenende vor Weihnachten in Frankfurt am Start sein. Die Kombination aus dem niedersächsischen Visbek erhielt 72,683 Prozent. Damit setzten sich die beiden deutlich an die Spitze des Feldes. Zweite wurde Anabel Balkenhol mit dem Hohenstein-Sohn High Five. 71,61 Prozent standen in der Punktsumme unter den Protokollen. „Ich bin super zufrieden mit unserer Runde“, sagte Anabel Balkenhol anschließend. Bei ihr variierten die Noten zwischen 68,537 Prozent und 73,695 Prozent. Marion Wiebusch und der Oldenburger Quattromani v. Quaterback wurden mit 70,537 Prozent Dritte.

Die Einlaufprüfung hatte noch Dorothee Schneider mit dem siebenjährigen Rheinländer Villeneuve v. Vitalis gewonnen. Doch kurz nach der Meisterehrung im großen Stadion fanden die frischgebackene deutsche Meisterin und der Fuchs in der Qualifikationsprüfung nicht so recht zueinander. Villeneuve guckte sich dabei einige Ecken des Vierecks besonders intensiv an. Das Paar wurde Siebte.

Noch ein Grand Prix

In Balve gab es zwar keine Qualifikationsprüfung für den diesjährigen Louisdor-Preis, dafür aber den Richard Wätjen-Gedächtnispreis, ein Kurz Grand Prix. In dieser Prüfung gingen vor allem Grand Prix-Nachwuchspferde an den Start. Beide Prüfungen wurden von Dorothee Schneider und Quantum Vis v. Quaterback gewonnen. Der schicke Dunkelbraune hat zusehends an Kraft gewonnen. Zunehmend geschlossener in der Trabtour, wird er auch in den Piaffen und Passagen konstanter. Im Finale bekam das Paar eine 73,907 Prozent. Damit lag sie deutlich vor den anderen drei Reitern. Platz zwei ging an Uwe Düker mit der elfjährigen Hispaniola v. Herzensdieb. Das Pferd hat viel Potenzial, galoppiert mit aktiv repetierendem Hinterbein, blieb schnurgerade in den Serienwechseln, brillierte in der Passage-Piaffe-Tour mit Aktivität und geschmeidigen Übergängen, 69,186 Prozent. Vierte wurde Sandra Nuxoll mit der Dante Weltino-Tochter Hanami. 65,93 Prozent lautete ihr Endergebnis. In den Einzelnoten klafften die Beurteilungen allerdings weit auseinander. Zwischen 61,163 und 69,302 – sprich von eigentlich nur „befriedigend“ bis knapp „ziemlich gut“. Nicht das erste Mal, dass das richterliche Tun in Balve für Diskussionen am Rande führte.

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