Die ersten zehn Nutznießer der Deutsche Bank Reitsport-Akademie

Charlott-Maria Schürmann und Burlington beim Wiesbadener Pfingstturnier 2014 – sie zählen zu den größten Talenten im deutschen Dressursport.

Charlott-Maria Schürmann verstärkt das Championatsteam um Juliette Piotrowski, Bianca Nowag und Lisa-Maria Klössinger (© Archivbild Julia Rau)

Die Deutsche Bank, unter anderem auch einer der Hauptförderer des CHIO Aachen, hat für talentierte Dressurreiter ein besonderes Stipendium ins Leben gerufen, das zehn ausgewählten Kandidaten sportliche und berufliche Unterstützung gewährleistet. Nun steht fest, wer die ersten Talente sind, die davon profitieren.

Ausgewählt wurden sie von Bundestrainerin Monica Theodorescu zusammen mit dem Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). Die Stipendiaten erhalten besondere Trainingsstunden, können bei bestimmten Turnieren in Deutschland starten und werden außerdem von Mentoren der Deutschen Bank hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft beraten. Der/Die Jahrgangsbeste erhält einen Startplatz beim CHIO Aachen.

Die Glücklichen, die von der Aktion als erstes profitieren, sind zum einen die fünf Reiterinnen aus der DOKR-Perspektivgruppe: Annabel Frenzen (25), Nadine Husenbeth (23), Victoria Michalke (26), Sanneke Rothenberger (23) und Charlotte-Maria Schürmann. Darüber hinaus wurden aus dem aktuellen Piaff Förderpreis-Aufgebot ausgewählt: Juliette Piotrowski (22), Svenja Peper (25), Florine Kienbaum (22) und Kathleen Keller (25). Quotenmann in der Runde ist Hendrik Lochthowe (36).

In der Pressemitteilung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zum Thema heißt es:

Ziel der Initiative ist es, den Dressur-Nachwuchs nachhaltig und individuell zu fördern. „Viele Jahre war es beinahe selbstverständlich, die deutschen Dressurreiter an der internationale Spitz zu sehen“, sagte Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank. „Doch die Konkurrenz ist größer geworden. Mit der Initiative Deutsche Bank Reitsport-Akademie wollen wir, zusammen mit der Deutschen Sporthilfe, dazu beitragen, dass wir im Reitsport in Deutschland weiterhin Spitzentalente hervorbringen und den Anschluss an die internationale Elite halten können.“ Tillmann Wittershagen, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung Region Mitte der Deutschen Bank, zeichnete die Stipendiaten aus und hob noch einmal die besondere Bedeutung des Reitsports hervor: „Der Pferdesport ist ein Kulturgut, und wir wollen mithelfen, es zu erhalten. Der Dressursport liegt uns dabei aufgrund seiner unvergleichlichen Harmonie zwischen Reiter und Pferd besonders am Herzen.“

Bereits seit 2001 ist die Bank Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Gemeinsam werden junge Athleten dabei unterstützt, Sport und Beruf besser zu verbinden. „Wir wollen die Reiter auf ihrem Weg in den Spitzensport begleiten und ihnen dabei helfen, sich durch ihre Berufsausbildung ein zweites Standbein zu schaffen, um auch nach der Sport-Karriere eine gute Perspektive zu haben“, sagte Florian Dubbel von der Stiftung Deutsche Sporthilfe.
Unterstützung bekommen die Stipendiaten von Mentoren, Führungskräften der Deutschen Bank, die ebenfalls einen reitsportlichen Hintergrund haben und den Nachwuchsreitern dabei helfen Netzwerke aufzubauen, Kontakte in die Wirtschaft herzustellen sowie ihnen beratend zur Seite stehen.

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