Hagen: Groß, größer und Helen Langehanenberg in der Nürnberger Burg-Pokal Qualifikation

Hagen – Horses and Dreams 2019

Das erste Paar, das sich fürs Finale des Nürnberger Burg-Pokals 2019 qualifizieren konnte: Helen Langehanenberg und Vayron. (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Schon in Einlaufprüfung zur eigentlichen Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal bei den Horses & Dreams waren Helen Langehanenberg und ihre beiden „Riesenpferde“ Vayron und Frank Sinatra das Maß der Dinge gewesen. Dass das kein Zufall gewesen war, bestätigten sie heute.

Das ist schon bemerkenswert! Platz eins mit dem ersten Pferd der Prüfung, Platz zwei mit dem letzten und dazwischen gerade mal 0,025 Prozent Unterschied. So endete heute für Helen Langehanenberg und ihre beiden Zukunftshoffnungen Vayron und Frank Sinatra die Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal bei den Horses & Dreams.

Eröffnet hatte die Prüfung der 1,85 Meter-Hüne Vayron v. Vitalis. Trotz verpatzter Vierer-Wechsel kam der achtjährige Westfale auf 73,049 Prozent. Und man hat bei ihm den Eindruck, da sei noch ganz viel Luft nach oben. Erst seit gut einem halben Jahr steht er bei Helen Langehanenberg, ging in seinem Leben erst zwei S-Dressuren, ehe er nach Hagen kam. Nicht nur seine qualitätvollen Grundgangarten sprechen für ihn, sondern auch die Bereitschaft und das Talent, sich sowohl ganz groß zu entfalten als auch auf kleinstem Raum Last aufzunehmen.

Schon viel länger kennen sich Helen Langehanenberg und das Pferd, mit dem sie erneut Rang zwei belegte nach der Einlaufprüfung: der ebenfalls achtjährige und in Westfalen gezogene Frank Sinatra v. Fidertanz-Louis Le Bon. Der wie sein Stallkollege nicht gerade kleine Wallach aus der Zucht und im Besitz von Margit Eisner, die Helen Langehanenberg schon lange unterstützt, ist im Stall Langehanenberg ausgebildet worden. Fünfjährig nahm er unter der Weltcup-Dritten am Finale des Bundeschampionats der fünfjährigen Dressurpferde teil. Die gemeinsame Prüfungsroutine zeigte sich heute in einer fast fehlerfreien Aufgabe, die mit 73,024 Prozent bewertet wurde.

Rang drei sicherte sich Annabel Frenzen auf dem rheinischen Imperio-Sohn Kieferhof’s Imperius nach einer sehr harmonischen Prüfung mit 72,390 Prozent. Auf Rang vier fanden sich Jessica von Bredow-Werndl und Sir Max wieder, ein hoch elegantes Paar, dem die Richter 70,561 Prozent gaben. Knapp geschlagen geben mussten sich mit 70,390 Prozent Anabel Balkenhol und ihr Hannoveraner Hohenstein-Sohn High Five, ein Pferd mit anscheinend allen Möglichkeiten, das Kraft und Dynamik ausstrahlt.

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