Hartpury: Charlotte Dujardin und Freestyle mit fast 82 Prozent im Grand Prix

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Charlotte Dujardin auf Mount St. John Freestyle (© Pauline von Hardenberg)

Beim Dressurfestival in Hartpury hat sich das Who is Who der britischen Dressurszene versammelt – so auch Charlotte Dujardin und Carl Hester, die das Turnier bislang nach Belieben dominieren.

Möglicherweise hat man heute im Grand Prix von Hartpury schon das EM-Team für Rotterdam der Briten gesehen. Charlotte Dujardin und ihre WM-Stute Mount St. John Freestyle siegten mit satten 81,891 Prozent. Vom Richter bei B gab es gar 84,674 Prozent. Platz zwei sicherten sich Carl Hester und sein Diamond Hit-Sohn Hawtins Delicato mit 76,543 Prozent vor Gareth Hughes auf Classic Briolinca (75,696) und Richard Davison im Sattel von Bubblingh (72,435).

Charlotte Dujardin und Freestyle hatten nach den Weltreiterspielen in Tryon, wo die damals ja erst neunjährige Stute Bronze im Special gewann, eine Turnierpause eingelegt. Mitte Juni stellte Dujardin die Hannoveraner Fidermark-Tochter erstmals wieder turniermäßig vor. Das war in Bolesworth, wo sie den Grand Prix mit 80,348 und den Special mit 82,979 Prozent gewann.

Und nun der Sieg in Hartpury mit einem Ergebnis, mit dem sie bei den Europameisterschaften 2017 in Göteborg im Grand Prix hinter Weihegold, aber noch vor Cosmo und Cassidy gelegen hätte. Auf einen direkten Vergleich mit der Konkurrenz aus dem Ausland will Charlotte Dujardin es vor dem eigentlichen Championat, der EM in Rotterdam, anscheinend aber nicht ankommen lassen. Für den CHIO Aachen hat sie zwar genannt, aber nicht mit Freestyle, sondern mit dem Trakehner Erlentanz, ihrem neuen Zweitpferd.

Apropos EM – Carl Hester mit Delicato und Gareth Hughes mit Classic Briolinca dürften ebenfalls schon mit einem Bein in Rotterdam sein. Die beiden waren auch schon in Bolesworth aufeinander getroffen. Dort musste Hester, mit dem Gareth Hughes seit mehr als zehn Jahren trainiert, sich mit Rang vier im Grand Prix zufrieden geben, während Hughes an zweiter Stelle hinter Dujardin und Freestyle rangierte. Im Special drehte Hester den Spieß dann wieder um.

Weitere Siege für das britische Dreamteam

Carl Hester hätte neben Delicato noch ein zweites Pferd mit Championatserfahrung im Stall, der in Hartpury bereits glänzen konnte: Nip Tuck. Mit ihm hatte Hester am Vortag den anderen Grand Prix gewonnen. Hier hatten sich Hester und sein EM- und WM-Mannschafts-Silberpferd mit 73,98 Prozent gegen Sadie Smith auf Keystone Dynamite (70,66) und Emile Faurie im Sattel von Quentano II (69,94) durchgesetzt.

Auch Charlotte Dujardin war in den ersten Turniertagen schon an anderer Stelle erfolgreich gewesen. In der kleinen Tour mit Prix St. Georges und Intermédiaire I hatte sie mit der neunjährigen Vivaldi-Tochter Mount St. John Valencia zweimal diese Nase vorn. Die Fuchsstute wurde 2018 noch von Michael Eilberg vorgestellt und geht seit diesem Jahr unter Dujardin. Den dritten Prix St. Georges ihres Lebens gewann sie mit 76,01 Prozent, ihre zweite Inter I mit 76,84 Prozent.

Zudem konnte Dujardin auch noch die Intermédiaire II für sich entscheiden. Hier ritt sie den erst achtjährigen KWPN-Wallach Gio v. Apache aka „Pumpkin“, den sie einst unter einer Lehrgangsteilnehmerin entdeckt hat. Er kam mit 76,93 Prozent aus dem Viereck.

Charlotte Dujardin wins with Mt St John Valencia in the Intermediate I

⭐⭐2 wins in 2 days for Charlotte Dujardin and Mount St John Valencia! They finished top of the Saracen Horse Feeds FEI Intermediate I at Hartpury Festival of Dressage… watch their ride below! 🐴😍▶https://watch.clipmyhorse.tv/Festival-of-Dressage2019▶Remember you can enjoy the live stream from the International Arena 1 by clicking on the link above.🍾

Gepostet von CMH.TV Great Britain am Donnerstag, 4. Juli 2019

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  1. Sabine Brandt

    „Mitte Juni stellte Dujardin die Hannoveraner Fidertanz-Tochter erstmals wieder turniermäßig vor.“

    Fidermark, nicht Fidertanz.


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