Herning: Schneider stiehlt Jurado Lopez die Show

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Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. bei der Louisdor Preis-Qualifikation in Donaueschingen. (© Frieler)

Gleich zwei Pferde hatte der Spanier Severo Jesus Jurado Lopez im CDI3* Grand Prix von Herning in seiner dänischen Wahlheimat gesattelt. Aber der Heimvorteil hat ihm nur bedingt genutzt, denn Dorothee Schneider war auch am Start.

Nachdem er in Frankfurt den Louisdor-Preis gewonnen hatte, war Dorothee Schneiders bayerisch gezogener San Remo-Sohn Sammy Davis Jr. Anfang Januar in der Halle Münsterland siegreich gewesen. Dort ging er seinen ersten Special, den er direkt für sich entscheiden konnte. Dieses Wochenende in Herning heißt es: zweites Turnier 2017 und zweite Premiere. Der CDI3* ist nämlich der erste internationale Auftritt. Und auch dieser endete mit einer überzeugenden Leistung im Grand Prix, für die es 75,880 Prozent und die gelbe Schleife gab.

Spanien und Dänemark dahinter

Das Nachsehen hatten die Lokalmatadoren, allen voran der Spanier Severo Jesus Jurado Lopez. Der reitet zwar für Spanien, lebt aber schon seit langem in Dänemark, wo er als Angestellter bei Andreas Helgstrand tätig ist. Er hatte sein Olympiapferd Lorenzo im Stall gelassen und dafür den 14-jährigen Hannover Deep Impact v. De Niro und den neunjährigen Lusitano Dragao gesattelt. Deep Impact kam am nächsten an Sammy Davis Jr. heran. 75 Prozent erhielt der Wallach aus einer Rubinstein-Mutter. Und wäre es nach dem Richter bei H gegangen, dem Briten Peter Storr, hätte der Rappe noch vor Schneider und ihrem Hengst gestanden. Aber alle anderen Juroren waren sich einig, dass dies Rang zwei gewesen sein muss.

Dragao wurde Dritter mit 72,960 Prozent, gefolgt von Daniel Bachmann Andersen auf dem Starvererber des Gestüts Blue Hors, dem KWPN-Hengst Zack v. Rousseau (72,120). Der fünfte und damit letzte aus der Reihe der Platzierten war Thomas Sigtenbjerggaard auf dem ebenfalls in Hannover gezogenen Don Vino-Sohn Don Tignanello (70,580).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

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